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Alternativen

Heizkosten: so kommen Sie am billigsten davon

Heizkosten: so kommen Sie am billigsten davon
(FOTO: iStock/Johannes Wahlmüller)
2 Min. Lesezeit |

Biomethan ist teurer als gedacht, während andere umweltfreundliche Optionen glänzen. Kosten, die Sie kennen sollten.

Eine aktuelle Analyse – von der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 – zur Wärmeversorgung verdeutlicht, dass das Heizen mit Biomethan kostspielig ist und österreichische Potenziale unzureichend sind. Forscher betrachteten erneuerbares Gas aus Reststoffen und Abfällen und verglichen die Kosten mit alternativen, umweltfreundlichen Heizsystemen. Das Ergebnis ist eindeutig: Biomethan deckt nur etwa 12% des Gasverbrauchs.

„Das der derzeit hohe fossile Gasverbrauch einfach so durch Biomethan gedeckt werden kann ist falsch.“, erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher bei GLOBAL 2000.

Alternativen kostengünstiger

Die Annahme, fossiles Gas einfach durch Biomethan zu ersetzen, erweist sich als falsch. Effektivere Alternativen wie Biomasse, Wärmepumpe und Fernwärme sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger.

Für Einfamilienhäuser bedeuten die Mehrkosten für Biomethan eine Erhöhung von 7 bis 15% gegenüber anderen Heizsystemen. In Mehrfamilienhäusern, wo Gesamtkosten eine größere Rolle spielen, zeigt sich, dass selbst dort Biomethan teurer ist als andere Optionen.

Die Studie warnt davor, auf erneuerbares Gas zum Heizen zu setzen, da der hohe Bedarf die Preise erhöhen wird. Bundes- und Landesregierungen sollten stattdessen auf saubere und gasfreie Wärmezukunft setzen und Biomethan gezielt in anderen Anwendungen einsetzen.

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„Selbst unter sehr günstigen Annahmen schneidet Biomethan zum Heizen schlechter ab als andere klimafreundliche Optionen. Es sollte nun also keine Ausrede mehr geben: Bundes- und Landesregierungen sollen den Haushalten eine leistbare, saubere und vor allem gasfreie Wärmezukunft ermöglichen. Wir fordern auch die Energieversorger auf, nicht länger das Märchen vom Heizen mit grünem Gas zu erzählen. Die wertvollen Biomethan-Potenziale werden an anderen Stellen viel dringender gebraucht“, so Wahlmüller abschließend.

Quelle: OTS Global 2000

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KO KOSMO-Redaktion
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