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ÖSTERREICH

Hier blitzen Super-Radare schon bei Überschreitung von nur 3 km/h

Hier blitzen Super-Radare schon bei Überschreitung von nur 3 km/h
FOTO: (iStock/ricochet64)
2 Min. Lesezeit |

Wenn Sie in letzter Zeit auf Österreichs Autobahnen unterwegs waren, haben Sie vielleicht bemerkt, dass die altbekannten Radar-Anlagen einem modernen Ersatz weichen. Die Asfinag hat einen umfassenden Austauschprozess in Gang gesetzt, der bereits zwei Standorte in Asten auf der Westautobahn erreicht hat. Doch das ist erst der Anfang.

Die neuen Radar-Geräte, die bereits als „Super-Radare“ bezeichnet werden, sind mit modernster Technologie ausgestattet und versprechen eine deutlich höhere Genauigkeit. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Autofahrer durch zu viel Verkehr oder andere technische Schwierigkeiten dem ‚Blitzer‘ entgeht, ist viel geringer“, erläutert ein Asfinag-Sprecher. „Noch heuer wird die Modernisierung abgeschlossen sein.“

Die neuen Geräte sind nicht nur genauer, sondern auch schneller. Sie lösen bereits bei einer Geschwindigkeitsübertretung von nur 3 km/h aus. Und das nicht nur bei einem Fahrzeug, sondern bei mehreren gleichzeitig – und das in beide Fahrtrichtungen. Ein weiteres Novum: Der Blitz, der bisher den Autofahrer vor dem drohenden Bußgeld „warnte“, ist nun unsichtbar.

Die Kameras der neuen Anlagen machen dabei nicht nur ein Foto vom Heck, sondern auch eines von vorne, das den Lenker zeigt. „Das ist vor allem wichtig, wenn es um ausländische Lenker geht“, erklärt ein Experte der Landesverkehrsabteilung.

Gibt es mögliche Toleranzgrenzen?

Trotz der hochmodernen Technik bleibt die Entscheidung über mögliche Toleranzgrenzen jedoch bei den Behörden. „Auch wenn die Geräte selbst viel genauer sind, entscheidet trotzdem die Behörde über mögliche Toleranzgrenzen“, mahnt der ÖAMTC und appelliert an die Verantwortlichen, auch mit den neuen Geräten verantwortungsvoll umzugehen.

Die Modernisierung der Radar-Anlagen ist in vollem Gange und hat bereits beeindruckende Zahlen hervorgebracht: Die neuen „Super-Radare“ haben bisher im Minutentakt geblitzt und schon 16.950 Strafen verhängt.

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KO KOSMO-Redaktion
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