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Stellenabbau

Hipp stellt Produktionslinie ein – Kündigungen ausgesprochen!

Hipp stellt Produktionslinie ein – Kündigungen ausgesprochen!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Traditionsunternehmen, ein Standort unter Druck – und 26 Beschäftigte, die ihren Job von einem Tag auf den anderen verloren.

Beim Babynahrungshersteller Hipp am Standort Gmunden im Salzkammergut werden 26 Arbeitsplätze wegfallen. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, schließt das deutsche Familienunternehmen eine seiner vier Produktionslinien am Standort. Von den rund 400 dort Beschäftigten – das Unternehmen zählt insgesamt 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sind 26 Personen betroffen, die am Mittwoch ihre Kündigung erhielten und umgehend freigestellt wurden.

Strategische Neuausrichtung

Als Hintergrund für die Maßnahme führt das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung an: „Hipp hat nach technischer und wirtschaftlicher Bewertung entschieden, eine der vier Produktionslinien am Standort Gmunden mit Ende Februar stillzulegen“, heißt es gegenüber der „Krone“. Ziel sei es, „um die Wettbewerbsfähigkeit des Werks zu sichern“. Der bayerische Konzern erzielt jährlich einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro.

Der Gmundner Standort ist auf technologisch anspruchsvollere Sonderprodukte ausgerichtet, darunter Babynahrung in Quetschbeuteln. Ungeachtet des Einschnitts bekräftigt Hipp, den Standort langfristig erhalten zu wollen.

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Kündigungen & Sozialplan

Im Zusammenhang mit den Entlassungen war in Berichten von überfallsartigen Kündigungen nach Schichtende die Rede, was im Unternehmen für Unruhe gesorgt haben soll. Hipp weist diese Darstellung zurück: „Die Mitarbeiter wurden einzeln in persönlichen Gesprächen und einem geschützten Rahmen über die Veränderung informiert“, so das Unternehmen gegenüber der „Krone“.

Für die betroffenen Beschäftigten wurde ein Sozialplan erarbeitet, der sozial gestaffelte Abfertigungszahlungen, einen Zuschuss für minderjährige Kinder sowie Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen vorsieht. Die sofortige Freistellung begründet das Unternehmen mit branchenüblichen Gepflogenheiten: In sensiblen Bereichen wie der Lebensmittelproduktion sei eine bezahlte Freistellung nicht ungewöhnlich und diene der Sicherheit des Betriebs.

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KO KOSMO-Redaktion
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