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Lebensmittelskandal

Babynahrung in Gefahr: EU verschärft Kontrolle nach Gift-Skandal aus China!

Babynahrung in Gefahr: EU verschärft Kontrolle nach Gift-Skandal aus China!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Giftstoff in Babynahrung sorgt weltweit für Rückrufe – nun zieht die EU die Konsequenzen und greift direkt an der Grenze ein.

Infolge des Skandals um belastete Säuglingsnahrung verschärft die Europäische Union ab morgen die Einfuhrkontrollen für einen bestimmten Inhaltsstoff aus China. Wie aus einer heute im EU-Amtsblatt veröffentlichten Entscheidung hervorgeht, ist für die Einfuhr von Arachidonsäureöl aus China künftig ein Labornachweis über die Abwesenheit des Giftstoffs Cereulid verpflichtend.

Neue EU-Kontrollen

Arachidonsäure zählt zu den essenziellen Nährstoffen für Säuglinge und ist natürlicherweise auch in Muttermilch enthalten. Cereulid kann sich bilden, wenn Babynahrung oder deren Zutaten über längere Zeit warm gehalten oder mehrfach erhitzt werden.

Seit Dezember haben mehrere Hersteller – darunter europäische Großkonzerne wie Nestlé, Danone und Lactalis – in mehr als 60 Ländern weltweit Säuglingsnahrung vom Markt genommen. Auslöser waren mögliche Verunreinigungen mit Cereulid, einem Giftstoff, der Durchfall und Erbrechen hervorrufen kann.

⇢ Skandal um Babynahrung: Nestlé wusste es wochenlang – und schwieg

In mindestens sieben europäischen Ländern, darunter Frankreich, Belgien und das Vereinigte Königreich, wurden Magen-Darm-Symptome bei Säuglingen nach dem Konsum von kontaminierter Milchpulver gemeldet. In Frankreich untersuchen die Behörden den Tod von drei Säuglingen, die möglicherweise Produkte aus den betroffenen Chargen konsumiert hatten; ein wissenschaftlicher Zusammenhang ist jedoch bislang nicht nachgewiesen.

Die Zollbehörden sind angehalten, bei der Hälfte aller eingehenden Lieferungen das entsprechende Laborzertifikat zu überprüfen.

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KO KOSMO-Redaktion
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