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Sommerhitze

Hitzewelle trifft Krankenhäuser: Zimmer ohne Kühlung

Hitzewelle trifft Krankenhäuser: Zimmer ohne Kühlung
FOTO: iStock/wutwhanfoto/Xurzon
2 Min. Lesezeit |

Die steirischen Krankenhäuser stehen vor einer großen Herausforderung. Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen wieder über die 30-Grad-Marke klettern. Dabei geraten besonders die Patientinnen und Patienten ins Schwitzen, die bereits jetzt in ihren Zimmern unter der Hitze leiden.

Erfahrungsbericht: Unerträgliche Hitze

Ein Langzeitpatient beschreibt seine Erlebnisse im Krankenhaus als beängstigend. „Die Pflegekräfte und Ärzte leisten großartige Arbeit“, betont er zunächst. Doch dann schildert er, wie schrecklich die Hitzewelle für ihn gewesen sei: „Um 20 Uhr am Abend hatte es immer noch 31 Grad in meinem Zimmer, und die kälteste Temperatur, die ich morgens erreicht habe, waren 26 Grad. So etwas ist einfach unmenschlich.“, erklärt der Patient der Kronen-Zeitung.

Kühlungssysteme und neue Maßnahmen

Wie reagieren die landesweiten Krankenhäuser auf die steigenden Temperaturen? Allein die Uniklinik Graz verfügt über 600 Zimmer mit insgesamt 1554 Betten. Davon sind die meisten gekühlt, doch einige Zimmer bleiben ohne Kühlung. In Bereichen, die patientennah sind, werden ausschließlich technische Lösungen verwendet, wie etwa Lüftungsanlagen mit Kühlfunktion, die einer Autoklimaanlage ähneln. Alternative Maßnahmen könnten zu Kondensationsbildung und somit Schimmel führen.

Intensivstationen und Operationssäle

Besonders sorgfältig gekühlt werden die 179 Intensivbetten und die Operationssäle. In Neubauten setzt man zudem auf eine sogenannte „Erleichterungskühlung“, die eine konstante Temperatur von sechs Grad unter der Außentemperatur hält. Der Energiebedarf zur Kühlung in Graz entspricht dem Stromverbrauch von 850 Einfamilienhäusern.

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Maßnahmen gegen die Hitze

Generell wird angesichts der zunehmenden Hitze nachgerüstet. Bis diese Maßnahmen flächendeckend greifen, helfen nur Beschattung und frühes Lüften. So wird versucht, den Patientinnen und Patienten ein erträglicheres Klima zu bieten, auch wenn die Temperaturen draußen steigen. Die steirischen Spitäler setzen auf eine Kombination aus technischer Nachrüstung und bewährten Methoden, um den Herausforderungen der Sommerhitze zu begegnen.

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KO KOSMO-Redaktion
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