220 Einsatzkräfte, 36 Fahrzeuge, höchste Alarmstufe – ein Großbrand in Niederösterreich forderte die Feuerwehr bis in den frühen Morgen.
In der Nacht auf Dienstag verwandelte sich ein landwirtschaftliches Anwesen in Hollenstein bei Kirchberg am Walde im Bezirk Gmünd in ein Flammenmeer. Gegen 23.00 Uhr schlugen Nachbarn Alarm, nachdem sie das Feuer entdeckt hatten.
Massiver Einsatz
Der Einsatz war gewaltig: 17 Feuerwehren rückten mit 220 Mitgliedern und 36 Fahrzeugen an – darunter auch eine Drohnengruppe, die bei der Suche nach Glutnestern zum Einsatz kam. Die höchste Alarmstufe B4 wurde ausgerufen. Um den umfangreichen Einsatz zu koordinieren, wurde die Bezirksalarmzentrale Gmünd, die regulär nicht rund um die Uhr besetzt ist, eigens in der Nacht in Betrieb genommen.
Zwei Hallen fielen dem Feuer vollständig zum Opfer, eine dritte wurde beschädigt. Der benachbarte Stall mitsamt den darin untergebrachten Tieren sowie das Wohngebäude blieben verschont. Ein Bewohner zog sich Verletzungen zu.
Brand Unter Kontrolle
In den frühen Morgenstunden konnte Brand Aus gegeben werden. Im Verlauf des Tages sind jedoch weitere Nachkontrollen geplant, um ein erneutes Aufflackern auszuschließen.
Über die Ursache des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Schadens lagen am Dienstagfrüh noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.