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PREISANALYSE

Hofer, Lidl, Spar & Co: Hier kauft ihr Lebensmittel am günstigsten!

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(Foto: Facebook/BILLA AG/Dusek; spar-international.com; )

Eine Preisanalyse lässt Zweifel aufkommen, dass der Einkauf bei Discountern wie Hofer, Lidl und Co. tatsächlich günstiger ist als bei Spar und Rewe. Denn besonders bei Aktionsangeboten schneiden die Discounter oft teurer ab als ihre Konkurrenten. Somit ist die weit verbreitete Annahme, dass bei den Supermärkten höhere Preise verlangt werden, während Discounter stets günstige Angebote bieten, möglicherweise nicht mehr zutreffend. AK hat die genaue Preisanalyse.

Monatlich vergleicht die Arbeiterkammer Niederösterreich die Preise von Lebensmitteln und stellt einen Vergleich der Warenkörbe verschiedener Supermärkte an.

Die großen Lebensmittelhändler werben gerne mit ihren wöchentlichen Aktionsangeboten für Produkte wie Butter, Kaffee oder Chips und positionieren sich damit als Kämpfer gegen die Inflation. Mit besonders günstigen Preisen für beliebte Markenartikel versuchen sie, mehr Kunden in ihre Läden zu locken. Doch mittlerweile sind alle großen Händler wie Interspar, Rewe, Hofer, Lidl und Penny auf den Zug der Aktionsangebote aufgesprungen. Trotzdem gibt es bei vermeintlichen Schnäppchenangeboten oft erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Händlern.

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(FOTO: Arbeiterkammer Niederösterreich)

Ergebnisse

Laut den Ergebnissen der Untersuchung war der Warenkorb-Einkauf im März 2023 beim Discounter Lidl mit 62,13 Euro am günstigsten. Für die gleichen Produkte zahlte man beim Supermarkt Billa 77,11 Euro.

(FOTO: Arbeiterkammer Niederösterreich)

Besonders auffällig waren die Preisentwicklungen bei einigen Markenprodukten von Rewe und Interspar: Coca Cola Classic ist bei allen um 17,4 Prozent (entspricht 0,34 Euro) gestiegen und wird nun von allen Händlern zum gleichen Preis von 2,29 Euro angeboten. Auch das Vöslauer Mineralwasser in der 1,5-Liter-Flasche ist bei allen um 12,7 Prozent (entspricht 0,10 Euro) gestiegen und wird nun ebenfalls von allen Händlern zum gleichen Preis von 0,89 Euro verkauft. Beim Toastbrot von Ölz gab es einen Anstieg um 16,7 Prozent (entspricht 0,50 Euro) und nun wird es von allen Händlern zum gleichen Preis von 3,49 Euro angeboten. Lediglich der Preis für Vollmilch von NÖM mit 3,5 Prozent Fett ist bei allen um 3,4 Prozent (entspricht 0,06 Euro) gesunken und wird nun ebenfalls von allen Händlern zum gleichen Preis von 1,69 Euro angeboten.

„Aktionspreise, Kundenrabatte wie etwa durch die JÖ-Karte bzw. Rabattmarkerl oder Mengenvorteile wurden dabei nicht berücksichtigt.“ , so die AK.

(FOTO: Arbeiterkammer Niederösterreich)
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