Tödlicher Frontalzusammenstoß erschüttert Kroatiens Urlaubsregion: Eine junge Tirolerin und eine Seniorin verloren ihr Leben, vier weitere Personen kämpfen mit schweren Verletzungen.
Auf der kroatischen Halbinsel Peljesac in Süddalmatien ereignete sich ein verheerender Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen kamen eine 26-jährige Tirolerin sowie eine 71-jährige Kroatin ums Leben. Vier weitere Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
Der folgenschwere Zusammenstoß geschah am Sonntagnachmittag auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Prapatno und Ponikve. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet das Fahrzeug der kroatischen Lenkerin aus noch nicht geklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit dem entgegenkommenden Wagen zusammen, in dem sich fünf österreichische Staatsangehörige befanden.
📍 Ort des Geschehens
Tödliche Folgen
Eine 74-jährige Kroatin verstarb noch an der Unfallstelle. Die junge Tirolerin erlag ihren schweren Verletzungen während des Transports ins Spital. Die vier weiteren Insassen des österreichischen Fahrzeugs wurden mit teils schwerwiegenden Verletzungen in umliegende Spitäler eingeliefert beziehungsweise per Rettungshubschrauber abtransportiert.
Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Verkehrsunfall führten, sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
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Erhöhtes Unfallrisiko auf kroatischen Urlaubsstraßen
Laut aktuellen Berichten der kroatischen Polizei und des Verkehrsministeriums zählen überhöhte Geschwindigkeit, Übermüdung und Alkohol am Steuer zu den häufigsten Unfallursachen auf kroatischen Urlaubsrouten. Besonders in der Hauptreisezeit steigt das Risiko durch das starke Verkehrsaufkommen und die oft ungewohnten Straßenverhältnisse für ausländische Fahrer.
Die Verkehrssicherheitsbilanz in Kroatien liegt trotz leichter Verbesserungen der letzten Jahre noch immer über dem EU-Durchschnitt bei tödlichen Unfällen. Die kroatische Polizei empfiehlt Urlaubern, sich vorab über die lokalen Verkehrsregeln zu informieren und besonders auf schmalen, kurvenreichen Küstenstraßen defensiv zu fahren.
Ein weiterer wichtiger Hinweis für Reisende: In abgelegenen Regionen wie der Halbinsel Pelješac kann die Rettungskette deutlich länger dauern als in städtischen Gebieten, weshalb erhöhte Vorsicht geboten ist.