Ein folgenschwerer Unfall legte am Dienstagmorgen den Verkehr auf der Pyhrn Autobahn A9 lahm. Nach Polizeiangaben geriet ein slowenischer Lastwagenfahrer kurz nach 4 Uhr mit seinem Sattelschlepper ins Schleudern und kollidierte mit der Betonleitwand in der Fahrbahnmitte.
Ein in Richtung Graz fahrendes Auto prallte anschließend gegen die verschobenen Betonelemente. In der Folge waren zehn weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt, nachdem automatische Notrufsysteme (eCall) aktiviert wurden. Nach offizieller Bestätigung der Polizei forderte der Unfall ein Todesopfer. Mehrere Personen erlitten Verletzungen und wurden vom Roten Kreuz ins Landeskrankenhaus Graz transportiert.
Massive Verkehrsbehinderungen
Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbehinderungen im Frühverkehr. Sämtliche Ausweichrouten – darunter die A2, das Grazer Stadtgebiet und die Triesterstraße – sind mittlerweile überlastet. Die Exekutive (Polizei) empfiehlt Verkehrsteilnehmern, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Derzeit ist in beide Fahrtrichtungen nur ein Fahrstreifen passierbar. Bei der Anschlussstelle Graz-Nord ist der Verkehr zum Erliegen gekommen. Für die Strecke von Deutschfeistritz nach Graz benötigen Autofahrer derzeit eineinhalb Stunden.
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Kilometerlange Staus
In südlicher Richtung reicht der Rückstau bereits bis Gratkorn-Süd. Dies hat eine Blockabfertigung vor dem Plabutschtunnel zur Folge, wodurch sich Verzögerungen von bis zu 40 Minuten ergeben. In nördlicher Richtung staut es sich bis Wildon, mit Zeitverlusten von über einer Stunde.
Die Einsatzkräfte arbeiten intensiv an der Räumung der Unfallstelle, was voraussichtlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird.
Gleichzeitig haben die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang begonnen, wobei erste Befragungen bereits durchgeführt werden. Der schwere Unfall ereignete sich im Bereich Seiersberg auf der A9, wie die Polizei mitteilte.
📍 Ort des Geschehens