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Gehaltsrekord

Nikola Jokić steht heute vor einem historischen Mega-Deal!

Nikola Jokić steht heute vor einem historischen Mega-Deal!
FOTO: EPA/CAROLINE BREHMAN
3 Min. Lesezeit |

Ein Rekordvertrag winkt: NBA-Star Nikola Jokic steht vor einer Entscheidung, die ihm entweder 212 Millionen Dollar sofort oder knapp 300 Millionen im nächsten Jahr bringen könnte.

Nikola Jokic kann ab Dienstag einen neuen „Supermax“-Vertrag (höchstmögliche Vertragskategorie in der NBA) mit den Denver Nuggets unterzeichnen. Der 29-jährige Serbe hat zwar noch drei Jahre seines aktuellen Vertrags zu erfüllen, darf aber nach NBA-Regularien bereits diesen Sommer eine Vertragsverlängerung über drei Jahre im Wert von rund 212 Millionen Dollar abschließen. Dies würde einem Jahresgehalt von durchschnittlich 70 Millionen Dollar entsprechen.

Alternativ könnte der Center die Unterschrift auf nächsten Sommer verschieben. In diesem Fall würde der Supermax-Vertrag über vier Jahre laufen und Jokic insgesamt 293,4 Millionen Dollar einbringen – der größte Vertrag in der Geschichte der NBA. Im letzten Jahr dieses Deals würde er etwa 81 Millionen Dollar verdienen und bis in seine späten 30er bei den Nuggets bleiben.

Jokics Erfolge

Seit seiner Draftwahl 2014 trägt der Ausnahmespieler das Trikot der Nuggets. In den vergangenen fünf Spielzeiten wurde er dreimal zum wertvollsten Spieler der Liga gekürt und führte Denver 2023 als Finals-MVP zum ersten Meistertitel der Franchise-Geschichte.

In der ewigen Bestenliste der Triple-Doubles (Spiele mit zweistelligen Werten in drei Statistikkategorien) belegt Jokic den dritten Rang und ist der einzige Akteur, der in einem NBA-Spiel 30 Punkte, 20 Rebounds und 20 Assists verbuchen konnte. Die abgelaufene Saison beendete er mit beeindruckenden Durchschnittswerten von 29,6 Punkten, 12,7 Rebounds und 10,2 Assists pro Partie bei hervorragenden Wurfquoten, musste sich im MVP-Rennen jedoch Shai Gilgeous-Alexander geschlagen geben.

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Nuggets-Zukunft

Obwohl in jüngster Vergangenheit Gerüchte über einen möglichen Abschied nach zehn Jahren in Colorado kursierten – Eigentümer Josh Kroenke hatte diese Option angedeutet – halten Insider einen Wechsel für ausgeschlossen. Die Nuggets haben zudem mit den Verpflichtungen von Cam Johnson und Bruce Brown sowie dem möglichen Transfer von Jonas Valanciunas zu Beginn der Free Agency ihre Kadertiefe verbessert.

Genau diese Verstärkungen hatte Jokic nach dem Halbfinal-Aus in der Western Conference gefordert, damit Denver zwei Jahre nach dem historischen Titelgewinn wieder ernsthaft um die Championship mitspielen kann.

Finanzielle Herausforderungen

Die geplante Supermax-Verlängerung würde das Gehaltsbudget der Nuggets erheblich belasten. Nach Einschätzung von ESPN-Analysten führen solche Mega-Verträge zu deutlich weniger Flexibilität auf dem Transfermarkt, da die NBA-Regularien hohe Luxussteuerzahlungen und zusätzliche Restriktionen für Teams mit extrem hohen Gehaltsausgaben vorsehen.

Denver hat bereits einen Großteil seines Budgets in Leistungsträger wie Jamal Murray und Aaron Gordon investiert. Die Verpflichtungen von Cam Johnson und die Rückholung von Bruce Brown zeigen, dass die Franchise trotz finanzieller Einschränkungen versucht, ein schlagkräftiges Team um ihren Star aufzubauen. Andere Teams mit Supermax-Verträgen wie die Philadelphia 76ers und Portland Trail Blazers hatten in der Vergangenheit Schwierigkeiten, trotz Starspielern nachhaltigen sportlichen Erfolg zu sichern.

Die Nuggets sind nun am Zug und haben Zeit bis zum Start der kommenden Saison. Branchenkenner erwarten, dass die Franchise alles unternehmen wird, um den Spieler zu halten, der längst als Ikone und bester Akteur der Vereinsgeschichte gilt.

Sollten sich beide Seiten in diesem Sommer nicht einigen können, besteht die Möglichkeit, die Gespräche am 1. Juli 2026 wieder aufzunehmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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