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Tragödie

Horror in der Manege: Zirkus-Artistin stürzt vor Kindern in den Tod

Horror in der Manege: Zirkus-Artistin stürzt vor Kindern in den Tod
FOTO: iStock/AngelaMacario
2 Min. Lesezeit |

Was als unterhaltsamer Zirkusbesuch begann, endete in einer Tragödie: Eine Trapez-Künstlerin stürzte während ihrer Darbietung tödlich ab – vor den Augen des Publikums.

Bei einer Zirkusvorstellung in Bautzen ereignete sich am Samstagnachmittag ein tödlicher Unfall. Eine Trapez-Artistin stürzte während der Show des „Circus Paul Busch“ aus etwa fünf Metern Höhe in die Manege und erlag noch vor Ort ihren Verletzungen. Mehr als 80 Zuschauer, darunter zahlreiche Familien mit Kindern, wurden Augenzeugen des tragischen Vorfalls, der sich gegen 17.45 Uhr im Zirkuszelt ereignete.

📍 Ort des Geschehens

Nach dem Unglück eilten umgehend Polizei und Rettungskräfte zum Veranstaltungsort, während die Besucher das Zirkuszelt verließen. Die Behörden haben inzwischen Untersuchungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Sturzes zu ermitteln. Der Zirkus, der auf seiner Internetpräsenz besonders mit einer erstklassigen Pferdedarbietung und seinen Clown-Auftritten wirbt, äußerte sich bislang nicht zum Vorfall.

Sicherheitsbestimmungen werden überprüft

Der tragische Vorfall wirft Fragen über die Sicherheitsvorkehrungen bei Zirkusaufführungen auf. Laut den Vorschriften der Sächsischen Unfallkasse müssen bei artistischen Darbietungen in Zirkussen geeignete Sicherungseinrichtungen wie Netze oder Seile verwendet werden, wenn ein erhöhtes Absturzrisiko besteht. Ausnahmen sind nur bei nachgewiesener besonderer Qualifikation und Erfahrung der Artistinnen und Artisten zulässig. Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird regelmäßig von den örtlichen Ordnungsbehörden kontrolliert, insbesondere bei Gastspielen auf öffentlichen Plätzen.

Psychologische Betreuung

Für die schockierten Zuschauer wurde ein psychologisches Betreuungsangebot eingerichtet. Besonders die anwesenden Kinder erhielten noch am Unglücksort seelsorgerische Unterstützung. Ein Sprecher der Polizei, Stefan Heiduck, versicherte: „Wer Hilfe benötigt, kann sich jederzeit melden.“

Hilfesuchende können die Regionalleitstelle Hoyerswerda unter der Telefonnummer 03571-4560 kontaktieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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