Dramatische Szenen in Wien: Ein Husky entging nur knapp dem Tod durch Hundebiss, während ein Kleinkind bei einem separaten Vorfall im Gesicht verletzt wurde.
Am Samstag kam es in Wien zu einem beunruhigenden Vorfall, als eine Frau mit ihrem Husky die Steinhofgründe besuchte. Ihr Vierbeiner wurde plötzlich von einem fremden Hund angegriffen, woraufhin der Angreifer samt Besitzer die Flucht ergriff. In der Tierklinik erhielt die Besitzerin die Information, dass ihr „Nikos“ nur knapp dem Tod entgangen sei – wären die Bissverletzungen nur geringfügig tiefer gewesen, hätte er den Angriff nicht überlebt.
📍 Ort des Geschehens
Weiterer Hundevorfall
Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich am selben Tag gegen 16 Uhr. Ein Kleinkind, das bei seiner 66-jährigen Großmutter unter den Tisch gekrochen war, wurde von einem Labrador-Mischling aus nicht geklärtem Grund gebissen. Das Kind trug glücklicherweise nur leichte Gesichtsverletzungen davon und blieb von schwerwiegenderen Folgen verschont.
Hundebisse in Wien: Ein zunehmendes Problem
Vorfälle wie diese sind in Wien keine Seltenheit. Rund 350 gemeldete Hundebissvorfälle wurden laut Stadt Wien im Jahr 2024 registriert, wobei Kinder unter zehn Jahren eine besonders gefährdete Gruppe darstellen. Experten raten Eltern, kleine Kinder niemals unbeaufsichtigt mit Hunden allein zu lassen – auch nicht mit bekannten Familienhunden.
Strenge Regelungen für Hundehalter
In Wien gelten klare Vorschriften zur Hundehaltung. Für sogenannte Listenhunde gilt generell Leinen- und Maulkorbpflicht. Bei allen anderen Hunden ist ein Maulkorb oder eine Leine in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten und in Parkanlagen vorgeschrieben. Bei Verstößen gegen diese Regelungen drohen den Hundebesitzern Geldstrafen von bis zu 3.500 Euro. Die Polizei führt regelmäßig Kontrollen durch, um die Einhaltung dieser Vorschriften zu überprüfen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.