Über ein Jahr lang blieb sein Schicksal ungewiss – jetzt brachte ein Zufallsfund die traurige Gewissheit.
Seit Ende April 2025 fehlte jede Spur von dem 23-Jährigen. In jener Nacht war der junge Mann gegen 2.45 Uhr im Bereich der Märzenklamm unterwegs gewesen – sein Fahrzeug wurde dort später verlassen aufgefunden. Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung sowie Polizei starteten in den darauffolgenden Tagen umfangreiche Suchaktionen, die jedoch ergebnislos blieben.
Auch in den mehr als zwölf Monaten danach wurde immer wieder nach dem Vermissten gesucht – ohne Erfolg.
Tragischer Fund
Am 23. Juni dieses Jahres machte eine deutsche Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, in Stumm im Zillertal einen erschütternden Fund: Sie entdeckte die sterblichen Überreste des seit Langem vermissten Tirolers. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde konkret ein Knochen 118 Meter unterhalb der Einmündung des Märzenbaches in den Ziller aufgefunden.
Ein anschließender DNA-Abgleich brachte die traurige Gewissheit: Es handelte sich tatsächlich um den vermissten Mann.
Ungeklärte Umstände
Die Polizei bekräftigte ihre bereits während der Suche getroffene Einschätzung, wonach von einem Unfall auszugehen sei. Engelbert Eberharter von der Polizeiinspektion Ried im Zillertal erklärte jedoch, dass die genauen Umstände des Todes wohl nie vollständig geklärt werden könnten.
Man habe nun jedenfalls traurige Gewissheit.