Ein Ausbildungstag endet in einer Tragödie: Am Stuibenfall verliert eine junge Mutter ihr Leben – die Suche dauerte Stunden.
Bei einer Alpinausbildung am Stuibenfall in Umhausen ist am Mittwoch eine 34-jährige Polizeischülerin ums Leben gekommen. Die Frau war Mutter zweier kleiner Kinder im Alter von vier und acht Jahren.
Kurz nach 12 Uhr ging bei der Leitstelle Tirol ein Notruf ein. Eine Frau war beim Klettern im Bereich des Stuibenfalls abgestürzt und offenbar von den Wassermassen mitgerissen worden. Sofort wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet.
Großer Sucheinsatz
Wenig später bestätigte die Polizei, dass es sich bei der Vermissten um eine Polizeischülerin handelte. Die 34-Jährige war mit einer Gruppe bei einer Alpinausbildung unterwegs. „Im Zuge einer Alpinausbildung stürzte sie beim Stuibenfall-Klettersteig aus unbekannter Ursache in den dortigen Wasserfall ab“, teilte die Polizei mit.
Dutzende Einsatzkräfte suchten stundenlang nach der Frau. Wasserrettung, Feuerwehr, Bergrettung, Polizei und speziell ausgebildete Canyoning-Retter standen im Einsatz. Auch Hubschrauber beteiligten sich an der Suche.
Traurige Gewissheit
Am Abend brachte die Suchaktion schließlich eine traurige Gewissheit: Die Polizeischülerin wurde nur noch tot geborgen. Ein Kriseninterventionsteam betreute vor Ort die Mitglieder der Ausbildungsgruppe.
Warum die 34-Jährige abstürzte, ist bisher ungeklärt.
Die Alpinpolizei Salzburg ermittelt nun zu den Umständen des tödlichen Unfalls.