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Rettungsaktion

Ignorierte Warnzeichen: Student kollabiert bei Bergtour – Nachteinsatz

Ignorierte Warnzeichen: Student kollabiert bei Bergtour – Nachteinsatz
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Trotz Warnsignalen setzten sechs Studenten ihre Bergtour fort. Als die Dunkelheit hereinbrach, waren sie orientierungslos – und zwei von ihnen nicht mehr gehfähig.

Sechs Bergwanderer mussten am Sonntagabend im Bezirk Leoben in einer aufwändigen Nachtaktion aus ihrer alpinen Notlage befreit werden. Die internationale Studentengruppe, bestehend aus vier Jordaniern sowie je einem Spanier und Finnen, hatte ihre Tour am frühen Sonntagmorgen gegen 7:30 Uhr im Gebiet Gai begonnen. Trotz deutlicher Warnsignale – ein Gruppenmitglied klagte bereits während des Aufstiegs mehrfach über Schwächegefühle und Unwohlsein – setzte die Gruppe ihre Wanderung fort und erreichte nach eigenen Angaben gegen 15 Uhr den Gipfel.

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Dramatische Entwicklung

Auf dem Rückweg verloren die jungen Männer die Orientierung und konnten den korrekten Abstiegsweg nicht mehr finden. Die Situation verschärfte sich dramatisch, als ein Student einen Schwächeanfall erlitt und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Ein weiteres Gruppenmitglied entwickelte zudem Schmerzen im rechten Bein. In ihrer Notlage setzten die Wanderer schließlich kurz nach 20:30 Uhr einen Notruf ab.

Nächtliche Rettung

Wie die Polizei am Montag mitteilte, mussten zwei der Bergwanderer in der Dunkelheit mittels Bergetrage vom Gößeck ins Tal transportiert werden. Die beiden geschwächten beziehungsweise verletzten Studenten wurden von der Bergrettung zunächst ins Tal gebracht und anschließend zur weiteren medizinischen Untersuchung ins Landeskrankenhaus Leoben überführt.

Die übrigen vier Gruppenmitglieder konnten den Abstieg aus eigener Kraft bewältigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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