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Taktik

„Operation Vivaldi“: Überraschungsangriff der Ukraine mit Robotern und Drohnen

„Operation Vivaldi“: Überraschungsangriff der Ukraine mit Robotern und Drohnen
FOTO: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Roboter hinter feindlichen Linien, Drohnen in der Luft – die Ukraine erprobt eine Kriegstaktik, die es so noch nie gab.

Im Rahmen der „Operation Vivaldi“ hat die Ukraine eine bislang einzigartige Kombination aus Drohnen und Bodenrobotern gegen russische Truppen eingesetzt – mit messbaren militärischen Ergebnissen. Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte wurden dabei über 800 russische Soldaten getötet; die Gesamtverluste der russischen Armee, Verwundete und Gefangene eingerechnet, dürften sich auf rund 3.000 Soldaten belaufen. Zudem gelang es, etwa 125 Quadratkilometer in der Region Donezk zurückzuerobern.

In der Region Charkiw konnten ukrainische Kräfte im Zuge der Operation drei Ortschaften – Nowoje, Ridkodub und Kateryniwka – unter ihre Kontrolle bringen. 250 russische Soldaten wurden dabei gefangen genommen. Entscheidend für den Erfolg war der Einsatz von Bodenrobotern, die teilweise mehr als zehn Kilometer hinter der Frontlinie abgesetzt wurden und die russischen Verbände damit an einem Punkt trafen, an dem diese keinen Angriff erwartet hatten.

Neue Taktik

General Andrij Bilezkyj erläuterte die Stoßrichtung dieser Taktik in einem Video: „Wir sind weltweit die Ersten, die diese Taktik anwenden.“ Und weiter: „Der Feind rechnet mit einer Bedrohung aus der Luft, nicht vom Boden aus.“ Genau dieses Überraschungsmoment – der Angriff über unbemannte Bodenfahrzeuge statt über Luftmittel – gilt als zentrales Element der Operation.

Russland kontrolliert derzeit rund 80 Prozent der umkämpften Region Donezk.

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KO KOSMO-Redaktion
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