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Tendenz

Immobilienmarkt: Die teuersten und günstigsten Städte Österreichs

Immobilienmarkt: Die teuersten und günstigsten Städte Österreichs
(FOTO: iStock/Creativemarc)
2 Min. Lesezeit |

Im Lichte einer sich wandelnden Wirtschaftslandschaft erfährt der Immobiliensektor in Österreich eine markante Entwicklung. Nach einem fast ein Jahrzehnt andauernden Boom mit anschließendem Preissturz, zeichnet sich derzeit eine Stagnation im Bereich der Immobilientransaktionen ab.

In einer aktuellen Analyse von Raiffeisen Immobilien manifestiert sich ein differenziertes Bild. Während die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen in den meisten Landeshauptstädten Österreichs sich gegen den Trend behaupten oder zumindest halten, erleidet der Markt für gebrauchte Immobilien einen Rückgang. Besonders in Städten wie Bregenz zeigt sich eine abnehmende Nachfrage. Wodurch sich die Kosten für neue Eigentumswohnungen um circa 10 Prozent verringert haben. Ein Phänomen, das in einem Markt, der von hohen Baukosten und einem sinkenden Angebot an Neubauwohnungen geprägt ist, als Ausnahme gilt.

Immobilienpreise

Eine detaillierte Inspektion der Quadratmeterpreise in den Landeshauptstädten offenbart beträchtliche Differenzen zwischen neuen und gebrauchten Wohnungen. So ist St. Pölten mit einem Quadratmeterpreis von etwa 3.700 Euro für Neubauten der günstigste Standort. Während Innsbruck mit einem Durchschnittspreis von rund 9.700 Euro an der Spitze steht. Im Vergleich dazu gestaltet sich der Markt für gebrauchte Immobilien anders. Hier ist Eisenstadt mit 2.200 Euro pro Quadratmeter am erschwinglichsten. Wohingegen Innsbruck auch hier mit 5.600 Euro als das teuerste Pflaster gilt.

Preisgipfel im Westen

Eine signifikante Erkenntnis der Untersuchung ist das markante West-Ost-Gefälle bezüglich der Immobilienpreise, mit den höchsten Kosten in Innsbruck, Salzburg und Bregenz. Diese Tendenz zeichnet ein Bild hoher Exklusivität und Kostspieligkeit im Westen des Landes, während der Süden und Osten Österreichs vergleichsweise erschwinglichen Wohnraum bieten.

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Zweigeteilter Immobilienmarkt

Laut Peter Weinberger und Peter Mayr von Raiffeisen Immobilien teilt sich der Markt in zwei Segmente: Die anhaltend hohe Nachfrage nach Neubauwohnungen hält deren Preise stabil, während ein wachsendes Angebot an gebrauchten Wohnungen zu einer Preissenkung in diesem Bereich führt. Die Experten empfehlen, nun bei gebrauchten Wohnungen zuzugreifen und diese nach und nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Quelle: Raiffeisen Immobilien