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Stallbrand

Inferno auf Bauernhof: Über 1.000 Schweine sterben in den Flammen

Inferno auf Bauernhof: Über 1.000 Schweine sterben in den Flammen
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Großbrand in Bayern fordert über tausend tierische Opfer – und die Einsatzkräfte kämpften die ganze Nacht gegen die Flammen.

Mehr als 1.000 Schweine sind bei einem Großbrand auf einem Bauernhof nahe Augsburg ums Leben gekommen. In Ried im Landkreis Aichach-Friedberg standen am Abend ein Schweinestall sowie eine angrenzende Halle vollständig in Flammen, wie Kreisbrandrat Christian Happach mitteilte. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden, und auch nach Sonnenaufgang waren die Einsatzkräfte laut Polizeipräsidium Schwaben Nord noch vor Ort tätig.

Insgesamt rückten rund 350 Einsatzkräfte zu dem betroffenen Hof aus. Unterstützung erhielten sie dabei von mehreren Landwirten aus der Umgebung, die mit Traktoren und großen Wassertanks in der Nacht zur Einsatzstelle fuhren. Um auch an verborgene Glutnester heranzukommen, rissen die Einsatzkräfte mit einem Bagger Teile der Außenwände ein.

Gefahr gebannt

Eine unmittelbare Gefahr für die Anwohner bestehe zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr, erklärte ein Sprecher. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Zu Beginn des Einsatzes hatte die Feuerwehr die Bevölkerung wegen starker Rauchentwicklung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die an den Hof grenzende Staatsstraße bleibt vorerst weiterhin gesperrt.

Brandursache ungeklärt

Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Ein Polizeisprecher erklärte in der Nacht, dass es bislang keinerlei Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandlegung gebe. Neben dem Schweinestall wurde auch eine mit Getreide befüllte Lagerhalle zerstört. Den Einsatzkräften gelang es, ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern – unter anderem auf einen in der Nähe befindlichen Heizöltank sowie eine Getreidetrocknungsanlage.

Das Innere des ausgebrannten Stalls war zunächst nicht zugänglich, wie der Kreisbrandrat weiter ausführte. Es sei jedoch davon auszugehen, dass keines der Tiere den Brand überlebt habe. Über die genaue Anzahl der Schweine gab es zunächst widersprüchliche Angaben: Die Polizei berief sich auf den Landwirt und nannte 1.600 Tiere, während die Feuerwehr von 1.200 bis 1.300 Tieren sprach.

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KO KOSMO-Redaktion
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