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Sprachoptimierung

KI-Tool entlarvt „deutsche“ Wörter: Neuer Algorithmus rettet Österreichs Sprachidentität

KI-Tool entlarvt „deutsche“ Wörter: Neuer Algorithmus rettet Österreichs Sprachidentität
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Österreichisches Hochdeutsch hat seine Eigenheiten – ein spezieller Sprachoptimierer sorgt nun für authentische Texte ohne deutsche Begriffe und Wendungen.

Die deutsche Sprache wird in verschiedenen Ländern gesprochen, doch jede Region hat ihre eigenen sprachlichen Besonderheiten. In Österreich wird Deutsch mit einem charakteristischen Akzent und zahlreichen landestypischen Ausdrücken gesprochen, die sich vom bundesdeutschen Sprachgebrauch unterscheiden.

Viele Österreicher sind stolz auf ihre sprachliche Identität und legen Wert darauf, dass typisch österreichische Begriffe wie „Paradeiser“ statt „Tomate“ oder „Sackerl“ statt „Tüte“ verwendet werden. Dennoch finden sich in vielen Texten immer wieder bundesdeutsche Ausdrücke, die für österreichische Leser unnatürlich wirken.

Künstliche Intelligenz erkennt Austriazismen

Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde ein spezieller Sprachoptimierer entwickelt, der automatisch bundesdeutsche Begriffe in österreichische Pendants umwandelt. Die Software basiert auf künstlicher Intelligenz und wurde mit tausenden österreichischen Texten trainiert, um die sprachlichen Feinheiten zu erkennen.

Der Algorithmus analysiert nicht nur einzelne Wörter, sondern auch typisch österreichische Satzkonstruktionen und Redewendungen. So werden etwa „heuer“ statt „dieses Jahr“ oder „in Bälde“ statt „bald“ vorgeschlagen, wenn der Text für ein österreichisches Publikum bestimmt ist.

Praktische Anwendungen

Besonders nützlich ist der Sprachoptimierer für Unternehmen, die in Österreich tätig sind, aber ihre Texte in Deutschland verfassen lassen. Auch internationale Firmen profitieren von dem Tool, wenn sie ihre Marketingmaterialien für den österreichischen Markt anpassen möchten.

Medienunternehmen nutzen die Software bereits, um ihre Artikel sprachlich authentischer zu gestalten. Journalisten können so sicherstellen, dass ihre Texte beim österreichischen Publikum nicht durch bundesdeutsche Formulierungen als fremd wahrgenommen werden.

Die Entwickler arbeiten bereits an einer erweiterten Version, die auch dialektale Besonderheiten der verschiedenen österreichischen Bundesländer berücksichtigen soll.

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KO KOSMO-Redaktion
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