FPÖ-Chef Herbert Kickl kündigte in seiner Pressekonferenz an, dass die Freiheitliche Partei den Regierungsbildungsauftrag anstrebt, nachdem sie als klarer Wahlsieger aus der Nationalratswahl hervorgegangen ist. Dabei übte er scharfe Kritik an der ÖVP und SPÖ, die er als die großen Verlierer bezeichnete.

FPÖ-Chef Herbert Kickl hat sich am Montag um 11:00 Uhr in einer Pressekonferenz zur Regierungsbildung geäußert. Er bedankte sich zunächst bei den Wählerinnen und Wählern in Vorarlberg für das Vertrauen, das der FPÖ entgegengebracht wurde. „Die blaue Erfolgswelle rollt weiter“, betonte Kickl. Besonders hob er hervor, dass viele ehemalige Nichtwähler nun zur FPÖ gefunden hätten.
Kritik an ÖVP und SPÖ
Im Hinblick auf die Regierungsbildung übte Kickl scharfe Kritik an der ÖVP und SPÖ. Er sprach von „zwei Verlierern, die sich selber retten wollen“ und verwies auf parteitaktische Spielchen, die die beiden Parteien betreiben würden, um die FPÖ als Wahlsieger zu umgehen. Dabei kritisierte er auch Bundespräsident Van der Bellen, der „Klarheit“ gefordert, aber selbst keine klare Entscheidung getroffen habe.
Regierungsbildungsauftrag
Abschließend betonte Kickl erneut den Anspruch der FPÖ, den Regierungsbildungsauftrag zu erhalten: „Die FPÖ hat die Nationalratswahl gewonnen. Es gibt nur einen einzigen Gewinner.“ Für die Freiheitliche Partei sei es nun das Ziel, fünf gute Jahre für Österreich zu schaffen und die Verantwortung ernst zu nehmen.
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