Während ukrainische Drohnen tief ins russische Hinterland vordringen und strategische Ziele treffen, bereiten sich Trump und Putin auf ein brisantes Gipfeltreffen in Alaska vor.
Die Ukraine setzt ihre Drohnenangriffe auf russisches Territorium fort. Nach vorläufigen Informationen wurden 13 ukrainische Drohnen von russischen Streitkräften abgeschossen, wie über den Nachrichtendienst Telegram mitgeteilt wurde. Die russischen Behörden bestätigten diese Zahl für den Angriff auf die Ölraffinerie in Sysran im Gebiet Samara. Regionale russische Stellen und unabhängige Medien berichteten übereinstimmend von den 13 abgefangenen Drohnen. Für die Ukraine stellen Langstreckendrohnen derzeit das wirksamste Instrument in ihrem Verteidigungskampf gegen die russische Invasion dar. In den vergangenen Wochen hat die ukrainische Armee systematisch russische Infrastruktur im Hinterland angegriffen, darunter Raffinerien, Treibstofflager, Pipelineanlagen sowie Eisenbahnverbindungen und militärische Einrichtungen, um die russische Kriegswirtschaft und Nachschubwege zu schwächen.
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Angriff auf Hafen
Der ukrainische Generalstab in Kiew meldete zudem einen Angriff auf den russischen Hafen Olja im Wolgadelta am Kaspischen Meer. Dabei sei ein Schiff getroffen worden, das laut ukrainischen Militärangaben Munition und Komponenten für Drohnen aus dem Iran transportiert habe. Eine Bestätigung dieser Darstellung von russischer Seite liegt bislang nicht vor. Der Ort Sysran, der ebenfalls Ziel von Angriffen war, befindet sich etwa 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Diplomatisches Treffen
Unterdessen steht ein hochrangiges diplomatisches Treffen bevor: US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin werden am Freitagabend mitteleuropäischer Zeit in Alaska zusammentreffen. Trump hat angekündigt, bei diesem Gipfel über eine Waffenruhe in der Ukraine und die Beendigung des Krieges verhandeln zu wollen.
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Putin hat bisher keine Bereitschaft zu Zugeständnissen signalisiert.