Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Preisschere

Klimaticket-Wahnsinn: Preisschere explodiert auf 304 Euro

Klimaticket-Wahnsinn: Preisschere explodiert auf 304 Euro
FOTO: iStock, microgen/klimaticket.at
2 Min. Lesezeit |

Die Preisschere beim Klimaticket klafft immer weiter auseinander. Ab 2026 trennen günstigstes und teuerstes Angebot satte 304 Euro – ein Plus von 105 Euro.

Ab dem kommenden Jahr wird das Klimaticket in vier österreichischen Bundesländern teurer, während fünf Bundesländer ihre Preise stabil halten. Diese Entwicklung vergrößert die bereits bestehende Preisschere zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot auf beachtliche 304 Euro – ein Anstieg um 105 Euro. In Salzburg, wo das Ticket derzeit mit 393 Euro am günstigsten erhältlich ist, steigt der Preis leicht auf 399 Euro. Vorarlberg verlangt künftig 448 Euro, was einem Aufschlag von 14 Euro entspricht.

In Wien kostet die Jahreskarte ab 2026 insgesamt 467 Euro, wobei Nutzer der digitalen Version sechs Euro sparen können. VCÖ-Experte Michael Schwendinger weist auf ein bemerkenswertes Missverhältnis hin: „Ein Jahr mit den Öffis fahren kostet dann in Wien mehr als doppelt so viel wie ein Jahr parken“.

⇢ Bahnrevolution im Süden: Diese Preise bietet die Westbahn

Oberösterreichs Preissprung

Die markanteste Preisanpassung erfolgt in Oberösterreich. Dort steigt der Tarif um 111 Euro auf insgesamt 703 Euro, wodurch sich die Differenz zum günstigsten Angebot in Salzburg von bisher 199 auf künftig 304 Euro ausweitet. Obwohl die Hälfte der Bundesländer zum Jahreswechsel keine Erhöhungen vornimmt, gab es bereits unterjährig Anpassungen.

Regionale Unterschiede

In Niederösterreich und im Burgenland wurde der Preis am 1. September um 38 Euro angehoben, in der Steiermark stieg er am 1. Juli um 15 Euro. Tirol passt seine Tarife traditionell im April an – zuletzt betrug die Erhöhung dort 28 Euro.

Einzig Kärnten hält seine Preise von Jänner 2025 bis Jänner 2026 konstant.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen