Mit Messern bewaffnet und maskiert verschanzte sich ein Jugendlicher in seiner Wohnung, nachdem er seine Betreuerin bedroht hatte. Hinter der Tat steckt mehr.
Der Jugendliche bedrohte seine Betreuerin am Freitagvormittag, wie die Polizei mitteilte. Die 49-Jährige konnte sich unverletzt aus der Wohnung retten. Anschließend schob der Bursche Möbelstücke vor die Wohnungstür und verschanzte sich.
Einsatzkräfte der Schnellen Interventionsgruppe mussten einschreiten. Bei der Festnahme wurden zwei Messer und eine Maskierung sichergestellt.
Früherer Raubüberfall
Weitere Ermittlungen brachten ans Licht, dass der unter Betreuung stehende Jugendliche vermutlich bereits am 27. November einen bewaffneten Raubüberfall verübt hatte. Damals wurde ein 29-Jähriger von einem dunkel gekleideten Täter mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.
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Der Angreifer flüchtete danach auf einem E-Scooter. Das Opfer musste aufgrund seines psychischen Zustands in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Bei seiner Befragung gestand der Jugendliche laut Polizeiangaben beide Taten.