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Drogenrazzia

Kokain, Cannabis und Waffe: BKA hebt Serben-Mafia in Wien aus

Kokain, Cannabis und Waffe: BKA hebt Serben-Mafia in Wien aus
FOTO: BKA
2 Min. Lesezeit |

Schlag gegen die Balkanroute: Ermittler zerschlagen serbisch-österreichische Mafia-Gruppierung und beschlagnahmen Drogen im Wert von über einer halben Million Euro.

Das Bundeskriminalamt konnte einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen den Drogenschmuggel über die Balkanroute (Schmuggelweg vom Balkan nach Westeuropa) verzeichnen. Bei der Operation „Planta II Takeshy“ gelang es den Ermittlern, eine serbisch-österreichische Mafia-Gruppierung zu zerschlagen. In Wien wurden vier Verdächtige im Alter von 23 bis 38 Jahren festgenommen, darunter zwei serbische, ein österreichischer und ein bosnischer Staatsangehöriger. Unter den Verhafteten befanden sich der Inhaber einer als Drogenlager genutzten Bunkerwohnung, ein Geldkurier sowie zwei Großabnehmer von Kokain.

Die Fahnder stellten bei dem Zugriff 4,9 Kilogramm Kokain, drei Kilogramm Cannabisharz und eine Faustfeuerwaffe sicher. Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Drogen beläuft sich auf 560.000 Euro. Zusätzlich entdeckten die Beamten Bargeld in Höhe von exakt 153.755 Euro.

Kommunikationsmethoden aufgedeckt

Für ihre kriminellen Aktivitäten nutzten die Täter insgesamt 14 Mobiltelefone und kommunizierten über verschiedene verschlüsselte Messengerdienste. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) betonte nach dem erfolgreichen Einsatz: „Im Kampf gegen die Drogenkriminalität und für die Sicherheit der Bevölkerung arbeitet unser Bundeskriminalamt mit aller Konsequenz.“

Behördliche Reaktionen

Der Direktor des Bundeskriminalamts, Andreas Holzer, unterstrich die Bedeutung der Operation: „Damit setzten wir ein klares Zeichen: Organisierte Kriminalität hat in Österreich keinen Platz!“ In seiner Stellungnahme hob Innenminister Karner besonders die hohe Kompetenz bei den kriminalistischen Ermittlungen hervor und unterstrich die Wichtigkeit der länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Er sprach allen an dem Einsatz beteiligten Kriminalpolizisten seinen Dank für ihren Einsatz aus.

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KO KOSMO-Redaktion
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