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Preisschock

Kostendruck trifft Biertrinker: Marktführer kündigt 3,2-Prozent-Anstieg an

Kostendruck trifft Biertrinker: Marktführer kündigt 3,2-Prozent-Anstieg an
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Österreichs größter Bierbrauer dreht an der Preisschraube: Ab Dezember müssen Handel und Gastronomie für Gösser, Zipfer und Co. tiefer in die Tasche greifen.

Der österreichische Marktführer Brau Union kündigt zum 1. Dezember eine Preisanpassung an. Die Bierpreise für Handel und Gastronomie werden im Durchschnitt um 3,2 Prozent steigen. Der Konzern, der zur Heineken-Gruppe gehört, dominiert den heimischen Biermarkt und produziert etwa die Hälfte des österreichischen Bieres. Unter dem Dach der Linzer Unternehmensgruppe vereinen sich bekannte Marken wie Gösser, Zipfer, Wieselburger, Kaiser, Puntigamer, Edelweiss und Schladminger.

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Steigende Kosten

Die Preiserhöhung begründet der Brauereikonzern mit einer Kombination verschiedener Kostenfaktoren. Besonders ins Gewicht fallen laut Unternehmensangaben gestiegene Lohn- und Gehaltskosten sowie höhere Energiepreise – sowohl bei Zulieferern als auch im eigenen Betrieb. Zusätzlich verweist die Brau Union auf spürbare Verteuerungen im Transportsektor und bei bestimmten Rohstoffen. Das Unternehmen betont, dass trotz umfangreicher interner Optimierungsmaßnahmen und Effizienzsteigerungen die Kostenzuwächse nicht mehr intern aufgefangen werden können.

Ob und in welchem Umfang diese Preiserhöhung an die Endverbraucher weitergegeben wird, liegt letztendlich in der Hand der Supermarktketten und Gastronomiebetriebe, die über ihre eigenen Verkaufspreise entscheiden.

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KO KOSMO-Redaktion
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