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„Kreuz-Impfung“: Mückstein überrascht mit Ansage

(FOTO: BKA/Dragan Tatic)

Nach entsprechender Aufklärung würde Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein nun zur „Kreuz-Impfung“ raten. Eine Impf-Prämie lehnt er strikt ab.

Aktuell ist in Österreich die Kreuz-Impfung ein umstrittenes Thema. Leiterin der Impfabteilung im Gesundheitsministerium, Maria Paulke-Korinek, sprach sich gestern dagegen aus.

Korinek begründet dies mit der Datenlage, die noch nicht ausreichend gegeben sei. Nur wenn nach der ersten Impfdosis Nebenwirkungen auftreten, könne man wechseln. Dies sei aber eine „Off-Label“-Entscheidung. Das nationale Impfgremium spricht sich für dieses Impfschema nicht aus.

Ganz anders sieht das Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer. Szekeres empfiehlt auf einen Vektorimpfstoff mit einem mRNA-Impfung nachzuimpfen. Damit könnte die Zeit zwischen den beiden Teilimpfungen deutlich verkürzt werden. Das sei ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die Delta-Mutation.

PCR-Tests werden ausgebaut:
Heute Morgen zeigte sich Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) im Ö1-Morgenjournal nicht ganz abgeneigt. Er als Arzt würde zur Kreuz-Impfung raten. Bei der Off-Label-Verwendung könnten für den verimpfenden Mediziner auch andere Haftungsrisiken schlagend werden. Aus dem Grund zögern viele Personen. Der Gesundheitsminister erwähnte, dass die Datenlage immer genauer wird.

Außerdem kündigte Mückstein aufgrund der Urlaubssaison einen Ausbau der PCR-Teststrategie an. Weiteres appelliert er die 3G-Regeln (Genesen, Geimpft, Getestet) ernst zu nehmen.

Quelle: Heute