Die Kryptowährung Bitcoin hat nach einer kurzen Erholungsphase erneut deutlich an Wert verloren. Nachdem der Kurs zunächst von seinem Höchststand bei 120.000 Dollar auf 80.000 Dollar gefallen war, konnte sich die digitale Währung zwischenzeitlich bei über 90.000 Dollar stabilisieren.
Doch zum Wochenauftakt rutschte der Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Stunden auf 85.000 Dollar ab. Von diesem Abwärtstrend wurden auch andere Digitalwährungen erfasst – Ethereum verzeichnete beispielsweise einen Wertverlust von rund 10 Prozent.
Zinspolitische Faktoren
Für den aktuellen Kursrückgang machen Experten vor allem den wachsenden Druck auf risikobehaftete Anlageklassen verantwortlich. Laut Coindesk haben sich die Hoffnungen der Investoren auf baldige Zinssenkungen in den USA merklich verringert. Viele Anleger hatten auf eine schnellere Lockerung der US-Geldpolitik spekuliert, was spekulativen Vermögenswerten wie Bitcoin zugutegekommen wäre.
Zusätzlichen Druck erzeugen weitere wirtschaftliche Entwicklungen: In Japan steht eine Zinserhöhung bevor, während sowohl die Bank of England als auch die Europäische Zentralbank wichtige Sitzungen abhalten werden.
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Reuters berichtet zudem, dass Befürchtungen vor einer Blase im KI-Sektor Investoren dazu veranlassen, sich von hochriskanten Krypto-Assets zu trennen.