Die Vorwürfe des „Standard“ gegenüber Lena Schilling führten zu einer spontanen Pressekonferenz der Grünen. Grünen-Chef Werner Kogler unterstützte sie und kritisierte den aggressiven Ton im Wahlkampf.

Die Vorwürfe des „Standard“ gegenüber Lena Schilling bildeten den Anlass für eine spontan angesetzte Pressekonferenz der Grünen am Mittwoch. Inmitten der öffentlichen Anschuldigungen betonte Schilling ihren festen Einsatz für eine Politik, „die das Leben der Menschen verbessert.“ Sie konterte die Vorwürfe mit Entschlossenheit: „Eigentlich wird mit diesen Behauptungen mein Charakter in Frage gestellt.“ Die Anschuldigungen, mit denen Schilling gerade zu kämpfen hat, hätten Nichts mit „der Politik zutun oder mit Europa“. Sie kritisiert, dass der Wahlkampf auf eine „persönliche Ebene“ gezogen werden würde.
Zu den Vorwürfen selbst bleibt ihre Antwort standhaft: „Der Standard kann schreiben was er will.“ – „Das hat mich getroffen, aber ich werde mich davon nicht aus dem Konzept bringen lassen“.
Kogler steht hinter Schilling
Werner Kogler, Grünen-Chef, schloss sich Schillings Standpunkt an und kritisierte den aggressiven Ton im Wahlkampf. Er betonte die Unbeirrbarkeit der Grünen: „Wir lassen uns nicht von Gerüchten aufhalten.“ Zusätzlich hob er hervor, dass die Anschuldigungen gegen Schilling keine politische Relevanz haben: „Keine politische Tangente erkennbar.“ – „Die Schutzkübel wurden befüllt und wurden auch ausgeleert und jetzt über eine jungen Frau die den Schritt in die Politik wagt“
Des weiteren bezeichnet Kogler Schillings Kandidatur auch als „erfolgreich“.
Keine Klage
Trotz der Herausforderungen im Wahlkampf bleibt Schilling optimistisch: „Das hat mich getroffen, aber ich werde mich davon nicht aus dem Konzept bringen lassen.“ Sie versprach: „Dafür werde ich in den kommenden 32 Tagen rennen und rennen und rennen.“
Auf die Frage, ob die Grünen vor haben den „Standard“ zu klagen antwortet Kogler: „Von Klage ist keine Rede.“
Vorwürfe gegen Schilling
Die Vorwürfe des „Standard“ gegenüber Lena Schilling werfen ein Schlaglicht auf potenziell problematisches Verhalten. Laut dem Artikel sollen zahlreiche Weggefährten der 23-Jährigen ein Verhalten beschreiben, das Menschen verärgert, verletzt oder in existenzbedrohende Schwierigkeiten gebracht haben soll.
Ein konkretes Beispiel ist die Behauptung, dass Schilling bestimmte Äußerungen unterlassen muss, um eine Geldstrafe zu vermeiden, was auf eine problematische Beziehung zur Wahrheit hinweisen könnte. Weitere Anschuldigungen betreffen angeblich erfundene Affären und das Ausnutzen von Vertrauen in der Klimabewegung, was das Vertrauen in Schillings Integrität erschüttert.
Quelle: Pressekonferenz Die Grünen