Start Politik Mahü: „Selbstjustiz“ durch Grünen Bezirksvorsteher sorgt für Aufregung
NEUBAU

Mahü: „Selbstjustiz“ durch Grünen Bezirksvorsteher sorgt für Aufregung

(FOTO: Screenshot/oe24)

Ein Video, welches „oe24“ zugespielt wurde, zeigt den Bezirksvorsteher von Neubau, Markus Reiter (Grüne) bei einem Streitgespräch mit einem Autofahrer.

Wie das Medium berichtet, soll der Grüne Politiker mit seinem Rad die Straße blockiert haben, nachdem ein BMW-Fahrer illegal auf die Fußgängerzone der Mariahilfer Straße einbiegen wollte. Reiter soll das Auto nicht nur gestoppt, sondern auch sein Handy gezückt haben, um das Geschehen einzufangen.

„Was machen Sie da?“
Der BMW-Fahrer reagierte auf das Handyfilmen des Bezirksvorstehers sehr erbost: „Was machen Sie da? Sie können mich doch nicht einfach anhalten und dabei auch noch filmen“, zitiert „oe24“ den Lenker. Wie in einem Nachbericht erklärt wird, soll der Politiker den Mann aufgehalten, nach seinem Ausweis gefragt haben und die Polizei verständigen wollen.

Zeugen sprechen von „Selbstjustiz“
Die Augenzeugen dieses Vorfalls kritisieren Bezirksvorsteher Reiter für seinen Versuch, die Sache selbst zu regeln. „Das sieht ja wie Selbstjustiz aus. Und der Bezirksvorsteher, der keinen Mundschutz trug, kam dem Autolenker sehr nahe. Das muss doch nicht sei“, ist dem Bericht der „oe24“ zu entnehmen.

Indes zeigte sich der BMW-Fahrer zumindest teilweise verständnisvoll. Die Tatsache, dass der Politiker die Polizei rufen wollte, sei nicht das Problem gewesen. Der Lenker habe bereits Selbstanzeige erstattet. Jedoch sei die Reaktion des Bezirksvorstehers für ihn auch weiterhin ein Rätsel: „Er hat keinen Respekt gezeigt und sich hochmütig verhalten. Immer wieder hat er seine politische Position ins Spiel gebracht, die ihm allerdings keinerlei Befugnisse erteilt einen Lenker anzuhalten.“

Ein Video vom Vorfall findet ihr auf „oe24.at“!