Trotz massiver Sanktionen fließen die Milliarden: Russland kassiert 2024 über 233 Milliarden Euro aus Energie- und Rohstoffexporten – und die EU zahlt kräftig mit.
Russland wird in diesem Jahr Einnahmen von mindestens 233 Milliarden Euro aus seinen Energie- und Rohstoffexporten verzeichnen. Die bedeutendsten Handelsbeziehungen unterhält Moskau dabei mit China, Indien und der Türkei. Bemerkenswert ist, dass die russische Wirtschaft den Druck der insgesamt 17 EU-Sanktionspakete, die seit Kriegsbeginn in der Ukraine verhängt wurden, bislang erfolgreich abfedern konnte. Für Kreml-Chef Putin besteht daher aus ökonomischer Sicht keinerlei Anreiz, die militärischen Operationen einzustellen.
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Europas Energieimporte
Die EU selbst bezieht auch im laufenden Jahr noch russisches Öl, Gas und Uran im Gesamtwert von 20 Milliarden Euro – eine Summe, die deutlich über den Militärhilfen liegt, welche die Ukraine erhält. Diese Einnahmequellen ermöglichen es Putin, 6,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Verteidigungssektor zu investieren, was etwa 40 Prozent des gesamten russischen Staatshaushalts entspricht. Mit diesen Mitteln treibt Moskau die Modernisierung seiner Streitkräfte voran und bereitet sich auf kommende strategische Herausforderungen vor.
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