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Eskalation

Nach größtem Drohnenangriff: Eiszeit zwischen Trump und Putin

Nach größtem Drohnenangriff: Eiszeit zwischen Trump und Putin
EPA-EFE/MIKHAIL METZEL
3 Min. Lesezeit |

**Der Kreml reagierte auf die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump mit dem Hinweis auf eine vermeintliche „emotionale Überbelastung“ des amerikanischen Staatsoberhauptes. Trump hatte zuvor den russischen Machthaber Wladimir Putin als „völlig verrückt“ bezeichnet und seine Empörung über die massiven russischen Drohnenangriffe auf die Ukraine zum Ausdruck gebracht.**

Der US-Präsident warf Putin vor, „unnötigerweise eine Menge Menschen“ zu töten und stellte neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht. Dabei betonte Trump, er habe bislang „immer ein sehr gutes Verhältnis“ zu Putin gepflegt.

⇢ Putin ist völlig außer Kontrolle“ – Trump droht mit Sanktionen

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow versuchte, die Situation zu entschärfen, indem er von „einem sehr wichtigen Moment“ sprach, „der natürlich bei allen mit einer emotionalen Überbelastung verbunden ist“. Gleichzeitig dankte er Trump für dessen „Unterstützung bei der Organisation und Einleitung dieses Verhandlungsprozesses“. Die russischen Militärschläge rechtfertigte Peskow als notwendige Entscheidungen für „die Sicherheit Russlands“ und behauptete, sie hätten ausschließlich militärischen Zielen gegolten und seien lediglich eine Reaktion auf ukrainische Angriffe gegen zivile Einrichtungen.

Massive Drohnenangriffe

Die russischen Streitkräfte hatten in der Nacht zum Montag den umfangreichsten Drohnenangriff seit Kriegsbeginn gegen die Ukraine durchgeführt. Betroffen waren unter anderem die Hauptstadt Kiew sowie die strategisch wichtige Hafenstadt Odessa. Bei den Angriffen wurden mehrere Personen verletzt, darunter mindestens ein Jugendlicher.

Peskow informierte zudem über ein Treffen zwischen Putin und dem türkischen Außenminister Hakan Fidan, bei dem auch die Ukraine-Frage erörtert wurde. Die Türkei nimmt eine führende Rolle bei den Vermittlungsbemühungen zwischen Moskau und Kiew ein. Erst vor zehn Tagen fanden in Istanbul die ersten direkten Gespräche zwischen den Konfliktparteien seit mehr als drei Jahren statt, die allerdings nur zu einer Einigung über einen größeren Gefangenenaustausch führten.

Europäische Reaktionen

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas betonte die Notwendigkeit, „Druck auf Russland auszuüben, damit auch dort der Wille zum Frieden entsteht“. Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) bezeichnete die russische Aggression als „illegalen und brutalen Krieg“ und forderte einen gerechten Frieden, der weder der Ukraine noch Europa zum Nachteil gereiche. Dafür sei eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik unerlässlich.

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„Ich hatte immer ein sehr gutes Verhältnis zu Russlands Wladimir Putin, aber irgendetwas ist mit ihm passiert. Er ist völlig verrückt geworden.“ US-Präsident Donald Trump

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KO KOSMO-Redaktion
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