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Roter Stern

Millionen-Deal und neue Rückennummer für Arnautovic

Millionen-Deal und neue Rückennummer für Arnautovic
FOTO: Crvena Zvezda
2 Min. Lesezeit |

Mit 36 Jahren und einem Rekordgehalt kehrt Marko Arnautovic zu seinen serbischen Wurzeln zurück. Der Empfang in Belgrad war nur der Anfang einer langfristigen Verbindung.

Marko Arnautovic unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei Roter Stern Belgrad, der ihn bis 2027 an den serbischen Traditionsverein bindet. Der 36-jährige Offensivspieler wird künftig mit der Rückennummer 89 auflaufen – eine Anspielung auf sein Geburtsjahr 1989 und eine Abkehr von seinen bisherigen Trikotnummern: der Acht bei Inter Mailand und der Sieben im österreichischen Nationalteam. Mit einem Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro netto avanciert Arnautovic zum bestverdienenden Spieler in der Vereinsgeschichte von Roter Stern.

Begeisterter Empfang

Bereits bei seiner Ankunft am Montagnachmittag erlebte der Wiener einen beeindruckenden Empfang. Hunderte enthusiastische Anhänger bereiteten ihm am Flughafen in Belgrad einen frenetischen Empfang. Vereinspräsident Zvezdan Terzic zeigte sich von der Strahlkraft des Neuzugangs überwältigt: „Er ist ein Spieler, wegen dem die Leute ins Stadion kommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle unsere Spieler mit Marko um 30 Prozent besser sein werden als bisher.“

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Langfristige Perspektive

Die Vereinbarung zwischen dem österreichischen Stürmer und Roter Stern geht über die aktive Karriere hinaus. Terzic bestätigte, dass Arnautovic nach seinem Karriereende eine Position im Verein übernehmen wird. Zuvor hat der Routinier jedoch noch sportliche Ambitionen mit dem österreichischen Nationalteam. „Er wird bereit sein, bei der WM im nächsten Jahr in Amerika auf hohem Niveau zu spielen“, prognostiziert Terzic zuversichtlich.

„Marko achtet sehr auf seinen Körper und seine Gesundheit und er geht davon aus, noch mehrere Jahre auf hohem Niveau spielen zu können.“

Auswirkungen auf die Nationalmannschaft

Während Arnautovic selbst klare WM-Ambitionen für 2026 hat, hat sich das ÖFB-Umfeld bislang nicht offiziell zu seinem Wechsel in die vergleichsweise schwächere serbische Liga geäußert. Teamchef Ralf Rangnick und die Verbandsspitze haben noch keine Stellungnahme abgegeben. Die zentrale Frage bleibt, ob der erfahrene Stürmer in der serbischen SuperLiga das notwendige Leistungsniveau halten kann, um weiterhin eine tragende Rolle im Nationalteam zu spielen.

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Arnautovics Fokus liegt nun zunächst darauf, bei seinem neuen Verein Fuß zu fassen und seine körperliche Fitness für kommende Länderspiele zu optimieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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