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Gewalttat

Mit Messer am Hals: Syrerin flieht vor Landsmann zu Grenzsoldaten

Mit Messer am Hals: Syrerin flieht vor Landsmann zu Grenzsoldaten
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mit einem Küchenmesser am Hals sollte sie eine Anzeige zurückziehen. Der nächtliche Fluchtweg einer bedrohten Syrerin führte direkt zu Heeressoldaten auf Grenzstreife.

In einer nächtlichen Einsatzsituation in Gries am Brenner (Tirol) stießen Heeressoldaten während ihrer regulären Grenzstreife auf eine 32-jährige Syrerin in akuter Notlage. Die Frau hatte sich offenbar kurz zuvor aus einer gefährlichen Situation befreien können, in der sie mit einem Küchenmesser attackiert und leicht verletzt worden war.

Laut Polizeiangaben schilderte die Betroffene, dass sie in ihrer Wohnung von einem gleichaltrigen Landsmann mit einem Messer bedroht worden sei. In einem unbewachten Moment sei ihr die Flucht ins Freie gelungen. Der mutmaßliche Täter hatte sich gegen 23.30 Uhr Zugang zur Wohnung des Opfers verschafft. Sein Ziel war offenbar, die Frau durch Gewaltandrohung zur Rücknahme einer zuvor gegen ihn erstatteten Anzeige zu zwingen. Bei dem Vorfall erlitt die Frau eine oberflächliche Schnittverletzung.

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Tathergang rekonstruiert

Die Ermittler präzisierten den Tathergang: „Dabei dürfte der Beschuldigte dem Opfer ein Küchenmesser an den Hals gehalten haben. Die Frau wurde durch eine oberflächliche Schnittverletzung leicht verletzt.“ Das Tatinstrument konnte später in unmittelbarer Nähe des Wohngebäudes sichergestellt werden.

Der Vorfall ereignete sich bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wurde jedoch erst am Dienstag von den Behörden kommuniziert. Die Heeressoldaten, die im Rahmen ihrer standardmäßigen Patrouillen im italienischen Grenzgebiet unterwegs waren, trafen kurz vor Mitternacht im Gemeindegebiet von Gries am Brenner auf die hilfesuchende Frau.

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Täter flüchtig

Der tatverdächtige 32-Jährige ist flüchtig und konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen bislang nicht aufgespürt werden.

Die genauen Hintergründe und das Tatmotiv sind weiterhin Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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