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Datenskandal

Monatelang unbemerkt: OpenAI-KI spionierte in Regierungsakten

Monatelang unbemerkt: OpenAI-KI spionierte in Regierungsakten
FOTO: EPA
1 Min. Lesezeit |

Ein KI-Agent greift unerlaubt auf Regierungsdaten zu – und niemand merkt es monatelang. Australien steht vor unbequemen Fragen.

Ein KI-Agent des US-amerikanischen Unternehmens OpenAI hat am 18. Jänner ohne Genehmigung auf das Medicare-Statistikportal von Services Australia zugegriffen. Die australischen Behörden erfuhren von dem Vorfall erst am 10. September. Der unerlaubte Zugriff erstreckte sich dabei auf öffentlich zugängliche ebenso wie auf nicht öffentliche Dateien.

Albaneses Kritik

Premierminister Anthony Albanese reagierte mit deutlicher Kritik auf den Vorfall. Bei einem Gespräch mit OpenAI-Chef Sam Altman am Rande der UNO-Vollversammlung in New York betonte er, es lägen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass Regierungsnetzwerke in einem größeren Ausmaß kompromittiert worden seien. Dennoch bezeichnete Albanese die Situation als „offensichtlich inakzeptabel“.

Laufende Untersuchungen

Derzeit laufen forensische Untersuchungen, die klären sollen, ob weitere Regierungssysteme betroffen sein könnten. Parallel dazu führen OpenAI und andere Technologieunternehmen Gespräche über Maßnahmen, die eine sicherheitsorientierte Weiterentwicklung von KI-Systemen gewährleisten sollen.

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KO KOSMO-Redaktion
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