Die Serie „Yellowstone“ entwickelt sich zu einem der größten Streaming-Phänomene der letzten Jahre. Mit beeindruckenden 686 Millionen gestreamten Stunden allein zwischen Jänner 2024 und Juni 2025 gehört die Produktion zu den absoluten Publikumslieblingen im Netflix-Katalog, der mittlerweile über 7.000 Titel umfasst.
Wer die Geschichte noch nicht kennt: Im Mittelpunkt steht Rancher John Dutton, verkörpert von Hollywood-Star Kevin Costner, der als Familienoberhaupt die größte Viehzuchtranch der USA in Montana führt. Der ständige Kampf gegen expansionswillige Investoren, Konflikte mit dem angrenzenden Indianerreservat und die drohende Ausweitung des Yellowstone-Nationalparks bilden den dramatischen Kern der Handlung.
Die von Taylor Sheridan und John Linson entwickelte Serie konnte sich über die Jahre eine treue Fangemeinde aufbauen. Während die erste Staffel mit 58 Prozent auf Rotten Tomatoes (Bewertungsplattform) noch verhalten bewertet wurde, steigerte sich die Qualität kontinuierlich – bis hin zur dritten Staffel, die die Höchstwertung von 100 Prozent erreichte. Der Durchschnitt liegt bei beachtlichen 83 Prozent.
In den Nutzerkommentaren überschlagen sich die Lobeshymnen: „Eine der besten Serien aller Zeiten“ oder „in vielerlei Hinsicht episch“ sind nur einige der enthusiastischen Reaktionen. Viele Zuschauer gestehen, die Serie zunächst unterschätzt zu haben, um dann umso begeisterter einzutauchen.
Die fünfte und finale Staffel der Hauptserie sorgte für eine dramatische Wendung: Kevin Costners Figur John Dutton wird zu Beginn der neuen Episoden tot aufgefunden. Zunächst wird ein Suizid vermutet, später wird jedoch durch eine Rückblende enthüllt, dass es sich um einen Mord handelt, den Sarah Atwood als Selbstmord inszenieren ließ. Costner selbst äußerte sich kritisch über diese Wendung und betonte, dass er nicht in die Details eingeweiht war.
Spin-off Rio Palo
Für Fans gibt es jetzt Neuigkeiten zum geplanten Spin-off „Rio Palo“. Brooks Williams, Bürgermeister der texanischen Kleinstadt Ferris, bestätigte, dass die Dreharbeiten in seiner Gemeinde stattfinden werden. Als Kulissen dienen eine Ranch mit Luxusvilla, das Stadtzentrum und die umliegende Landschaft – die „einzigartigen Höhenunterschiede“ der Region hätten bei der Standortwahl den Ausschlag gegeben.
Wachsendes Universum
Das „Yellowstone“-Universum wächst weiter: Neben „Rio Palo“ befinden sich auch die Ableger „1944“ und „6666“ (gesprochen: „Four Sixes“) in der Produktionspipeline. Zusätzlich sind eine Serie mit dem Titel „The Madison“ sowie ein Projekt über den jungen John Dutton in Planung.
Zur konkreten Handlung der neuen Fortsetzungen hüllen sich die Macher noch in Schweigen.