Ein Erdbeben erschütterte gestern Abend gegen 22:15 Uhr die Balkanregion. Das Epizentrum wurde etwa 45 Kilometer nordwestlich von Skopje (Nordmazedonien) lokalisiert, im Grenzgebiet zwischen Prizren (Kosovo) und Tetovo (Nordmazedonien), wie seismologische Dienste meldeten.
Augenzeugen aus dem Kosovo und Nordmazedonien beschrieben die Erschütterung gegenüber dem Europäisch-Mediterranen Seismologischen Zentrum (EMSC) als „sehr stark, kurz und beängstigend“. Die Erdstöße waren auch in weiten Teilen Serbiens sowie in mehreren Regionen des Kosovo deutlich zu spüren.
Spürbare Auswirkungen
Bislang liegen keine Meldungen über Verletzte oder nennenswerte Sachschäden vor. In sozialen Netzwerken teilten Betroffene jedoch zahlreiche Aufnahmen des Bebens. Besonders eindrucksvoll ist ein Überwachungsvideo aus einem Geschäft in Prizren, auf dem zu sehen ist, wie die Regale durch die Wucht der Erschütterung ins Schwanken geraten.
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„Es hat gebebt und war deutlich zu hören. Gegenstände fielen von den Regalen. Das Ganze dauerte etwa fünf bis sechs Sekunden“, berichteten mehrere Betroffene in Online-Kommentaren.