Negotin: Stiefvater erschlägt 3-jähriges Mädchen, Mutter muss alles mit anhören

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Negotin: Stiefvater erschlägt 3-jähriges Mädchen, Mutter muss alles mit anhören

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(FOTO: Novosti)

Anfang bestritt Z.A. (24) aus Prahovo (Negotin) das Mädchen getötet zu haben und gab an, dass sie von der Terrasse gefallen sei. Die Obduktion der Dreijährigen zeigte jedoch ein anderes Bild und zwang den Mann zum Geständnis.

Schlussendlich gab der 24-Jährige bei einer Einvernehmung zu, seine Stieftochter L.F. getötet zu haben. Gleichzeitig bezichtigte er seine Partnerin, die Mutter des Mädchens V.F., der Mittäterschaft.

„Ich schlug zu, weil sie weinte“
Z.A. erklärte den Beamten, dass er das Mädchen mehrfach geschlagen haben soll, da sie nicht aufhörte zu weinen. Auch Die Mutter V.F. soll die Dreijährige geohrfeigt haben. Danach hätten beide bemerkt, dass das Kind nicht mehr atme, weshalb sie davon ausgegangen waren, dass sie von der Terrasse gefallen war.

Die Mutter des ermordeten Mädchens bestreitet diese Aussage. Ihrer Aussage nach hat Z.A. ihre Tochter zu Tode geprügelt. Als ihr Partner nach Hause kam, soll die Dreijährige friedlich geschlafen haben. „Dann ist sie durch das Geräusch von zerbrechendem Glas geweckt worden. Vor Schreck hat sie angefangen zu weinen“, erklärte V.F. weiter. Daraufhin soll der Stiefvater komplett ausgerastet, das Mädchen wütend gepackt und mehrfach geschlagen haben.

Die Mutter beteuerte, dass sie helfen wollte, jedoch von ihrem Partner aus dem Haus gesperrt wurde. „Ich habe gerufen und gegen die Tür geschlagen. Er hat mein Kind weiterhin geprügelt, während es lauthals schrie und fürchterlich weinte“, so die offizielle Aussage von V.F. Danach soll ein Tisch umgefallen und die Schreie des Kindes verstummt sein.

Z.A ließ die Mutter des Kindes danach wieder ins Haus, wo sie ihr Kind leblos auf dem Boden vorfand. Sofort fuhren sie ins Krankenhaus von Negotin wo nur noch der Tod des Mädchens festgestellt werden konnte.

Obduktionsergebnisse
Auf die Frage des Gerichtes, weshalb die Mutter im Krankenhaus zuerst den Sturz von der Terrasse bestätigte, erklärte sie, dass ihr Z.A. gedroht habe, auch sie und ihr zweites Kind, einen fünfjährigen Sohn zu töten. Dieser lebt mit dem Vater im Dorf Slatina.

Z.A. wurde wegen Mordes in 30-tägige Untersuchungshaft gebracht. Auch die Mutter der Ermordeten befindet sich noch in Untersuchungshaft, obwohl sie den Lügendetektortest positiv absolvierte.

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In diesem Haus in Prahovo wurde das kleine Mädchen ermordet. (FOTO: Novosti)

Die Obduktion der dreijährigen L.F. zeigt, dass das Mädchen an den Folgen von stumpfer Gewalteinwirkung gestorben ist. Es wies zahlreiche Blutergüsse am Kopf, sowie einen gebrochenen Arm auf. Sowohl am Körper des Kindes, sowie im Haus wurde Blut des Tatverdächtigen festgestellt, was den 24-Jährigen schwer belastet.

Beerdigung ohne Mutter
Die Dreijährige wurde vor wenigen Tagen im Ort Slatina beigesetzt. Der Vater der Ermordeten habe laut Aussage der Nachbarn nichts dagegen gehabt, dass die Mutter der Beerdigung beiwohnt. Da sie sich jedoch noch in U-Haft befindet, war dies nicht möglich. Vor rund einem Monat verließ ihn V.F. für den Tatverdächtigen und zog nach Prahovo.

„D. hatte nichts dagegen, dass V. zur Beerdigung kommt. Er wollte sie nur fragen, wie sie erlauben konnte, dass Z. ihr gemeinsames Kind tötet“, erzählte der Bruder des Vaters.

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(FOTO: Screenshot/Google Maps)

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