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Geständnis

Netflix-Schock: Weltmeister packt über kriminelle Vergangenheit aus

Netflix-Schock: Weltmeister packt über kriminelle Vergangenheit aus
quelle:istockfoto (Geständnis)
2 Min. Lesezeit |

Diebstahl, Ehekrisen und ein Ball in der Badewanne – Lukas Podolski lüftet auf Netflix Geheimnisse, die lange verborgen blieben.

Pünktlich zu seinem 41. Geburtstag am 4. Juni 2026 hat Lukas Podolski auf Netflix eine Dokumentation über sein Leben veröffentlicht – und zeigt sich darin so ungeschützt und persönlich wie noch nie. Unter dem schlichten Titel „Poldi“ entfaltet der 90-minütige Film ein vielschichtiges Porträt des Fußball-Weltmeisters: sportliche Glanzmomente, menschliche Brüche und ein Leben jenseits des Rasens. Neben Freunden und Familienmitgliedern kommen auch Ex-Bundestrainer Jogi Löw sowie die früheren Weggefährten Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller zu Wort.

Poldis wilde Jugend

Besonders aufhorchen lässt Podolski mit Geständnissen aus seiner Jugendzeit. Der 130-fache Nationalspieler räumt offen ein, als Teenager „Sachen geklaut“ und „eingebrochen“ zu haben – unter anderem sei er mit Freunden „irgendwo mal in ein Lager“ eingebrochen. Auch auf dem Schwarzmarkt habe er Tickets vertickt.

Sein Jugendfreund und einstiger Mitspieler Lukas Sinkiewicz erinnert sich, dass die Nachwuchsspieler des 1. FC Köln regelmäßig Freikarten erhielten – und diese dann gewinnbringend weiterverkauften. „Poldi war immer knallhart am Verhandeln“, sagt Sinkiewicz. Der Weltmeister selbst ergänzt trocken: „Da kam einiges dabei raus.“

Dass der Fußball für Podolski von Kindesbeinen an mehr als ein Hobby war, belegen die Erinnerungen seiner Wegbegleiter eindrücklich. Auf dem Bolzplatz „hatten alle Angst vor seinem Schuss“, erzählt Sinkiewicz – „das war seine Waffe.“ Und Poldis Oma weiß zu berichten, dass der Ball damals sogar „in der Badewanne“ nicht fehlte.

Eheliche Krise

Die Dokumentation spart jedoch auch schmerzhafte Kapitel nicht aus. Nach Podolskis Rückkehr zum 1. FC Köln geriet seine Ehe mit Monika in eine ernsthafte Krise. „Es gab Momente in Köln, wo wir ein paar Wochen nicht miteinander gesprochen haben, wo wir uns gestritten haben, wo wir ein paar Wochen auch mal nicht zusammen waren“, erinnert sich der Ex-Profi.

Das Paar, das sich seit der gemeinsamen Jugend kennt und 2011 geheiratet hat, fand jedoch wieder zueinander. Heute lebt die Familie mit drei Kindern in Polen. Abseits des Fußballs hat sich Podolski längst als Unternehmer selbständig etabliert – mit einer Eisdiele, einem Dönerimbiss, einem Modelabel und einem eigenen Musikfestival.

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KO KOSMO-Redaktion
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