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Gewalttat

Neue Details nach ICE-Attacke: Täter ist Asylant in Österreich!

Neue Details nach ICE-Attacke: Täter ist Asylant in Österreich!
Symbolfoto. FOTO: iStock/typhoonski/sand86
2 Min. Lesezeit |

Mit Axt und Hammer stürmt ein 20-Jähriger durch einen vollbesetzten ICE in Niederbayern. Mitreisende überwältigen den Angreifer, vier Menschen werden verletzt.

Ein 20-jähriger Syrer hat in einem ICE in Niederbayern mehrere Fahrgäste attackiert und verletzt. Der Angreifer soll laut Polizeiangaben unvermittelt mit einer Axt und einem Hammer auf die Reisenden losgegangen sein. Unter den Verletzten befinden sich drei syrische Staatsangehörige.

Der mit rund 430 Personen besetzte Zug wurde zum Schauplatz eines Großeinsatzes von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Die Deutsche Bahn reagierte mit Entsetzen auf den Gewaltakt. Notfallmanager des Unternehmens eilten zum Einsatzort, während die Bahnstrecke vorübergehend gesperrt werden musste.

Überwältigung des Täters

Mitreisende konnten den Angreifer überwältigen, bevor Einsatzkräfte ihn in Gewahrsam nahmen. Bei der Festnahme erlitt der Täter schwere Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bestätigte, dass die Ermittlungen zu den Tatmotiven laufen. Die vier Verletzten im Alter von 15, 24, 38 und 51 Jahren werden derzeit ärztlich behandelt. Wie die Polizei mitteilte, besteht für keines der Opfer Lebensgefahr.

Zur genauen Schwere der Verletzungen konnten die Beamten am Abend jedoch keine detaillierten Angaben machen. Unter den Verletzten befinden sich nach Herrmanns Aussage eine syrische Frau und ihr Sohn.

Behördliche Erkenntnisse

Der Tatverdächtige war als Flüchtling nach Österreich gekommen und lebte vermutlich im Raum Wien, erklärte Herrmann bei einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in München. In Bayern sei der 20-Jährige bislang behördlich nicht aufgefallen, für andere Bundesländer müsse dies noch überprüft werden.

Deutsche und österreichische Behörden kooperieren bei den laufenden Ermittlungen.

Kein terroristischer Hintergrund erkennbar

Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf einen extremistischen oder terroristischen Hintergrund vor. Bayerns Innenminister Herrmann betonte, dass die Ermittler alle möglichen Szenarien prüfen. Die Bezirksanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Tathintergrund übernommen.

Laut Polizeiangaben soll der Verdächtige unmittelbar vor der Attacke mit den späteren Opfern gesprochen haben. Eine persönliche Beziehung zwischen dem Angreifer und den Verletzten kann derzeit nicht ausgeschlossen werden und wird von den Ermittlern als eine mögliche Tatursache untersucht.

Der junge Mann besitzt in Österreich einen gültigen Aufenthaltstitel. Die österreichischen Behörden arbeiten eng mit den deutschen Ermittlern zusammen, um die biographischen Details und mögliche Vorgeschichten des Täters zu klären.

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KO KOSMO-Redaktion
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