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VISUM

Neue Regelungen bei Rot-Weiß-Rot-Karte

(FOTO: iStock/Rawf8)

In ein anderes Land zu ziehen, einen Job zu finden und ein neues Leben im Ausland zu beginnen, ist sicherlich kein einfaches Unterfangen, auch wenn es um den Umzug in das nahe gelegene europäische Land geht.

Einige Länder der Europäischen Union, wie Liechtenstein und der Vatikan, haben einige der strengsten Einwanderungsbestimmungen der Welt. Da Länder in ganz Europa allerdings mit einem ernsthaften Arbeitskräftemangel konfrontiert sind, versuchen viele Regierungen, es ausländischen Arbeitnehmern zu erleichtern, eine Anstellung in der EU zu finden.

Wie bekommt man das Visum in europäischen Ländern?

Österreich

Die Reform der sogenannten „Rot-Weiß-Rot-Karte“ erleichtert ausländischen Arbeitskräften den Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt. Diese Reform berücksichtigte viele Forderungen von Unternehmern sowie Arbeitnehmern und beschleunigte unter anderem den Prozess der Lösung von Anträgen auf Erhalt dieser Karte.

Jetzt ist der Weg dorthin leichter für Menschen, die während den Beruf gewechselt haben oder sich mit etwas anderem beschäftigt haben als mit ihrer Ausbildung. Ein besonderer Fokus liegt auf Fachkräften für temporäre Projekte auf dem Arbeitsmarkt.

Vor allem im Tourismus, in der Pflege und im Gesundheitswesen fehlt es an Arbeitskräften, daher ermöglicht die Reform weniger Bürokratie auf dem Weg zur Genehmigungserteilung. Außerdem können ausländische Arbeitskräfte für Projekte bis zu sechs Monate geholt werden, für die sie ohne umfassendes Verfahren nur ein Visum und eine Arbeitserlaubnis benötigen. Von dieser Neuigkeit werden insbesondere die Arbeitskräfte aus der IT-Branche profitieren. Anschließend können sie eine „Rot-Weiß-Rot-Karte“ beantragen, die ihnen einen längeren Aufenthalt und das Recht auf Arbeit ermöglicht.

Saisonarbeitskräfte, die bereits drei Jahre in Österreich gearbeitet haben, haben die Möglichkeit, eine „Rot-Weiß-Rot-Karte“ zu erlangen.

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