Novak Djokovic hat der Head-Zentrale im vorarlbergischen Kennelbach einen Besuch abgestattet – und dabei nicht nur zugeschaut.
17 Jahre nach seinem ersten Besuch kehrte der 24-fache Grand-Slam-Champion an den HEAD-Standort in Kennelbach zurück. Bereits 2009 hatte Djokovic dort einen Blick hinter die Kulissen der Schlägerproduktion geworfen. Nun ließ er sich erneut die einzelnen Fertigungsschritte zeigen – und legte dabei auch selbst Hand an.
Blick hinter Kulissen
Besonders in Erinnerung bleibt eine Szene, in der der Serbe mit einer Sprühpistole einen Tennisschläger lackierte. Head hielt den Moment fest und gewährte damit einen ungewöhnlichen Blick hinter die Kulissen der Racket-Produktion.
Körperliche Beschwerden
Der Besuch in Vorarlberg fällt für Djokovic in eine sportlich schwierige Phase. Ende August war der Serbe überraschend bereits in der ersten Runde der US Open am Argentinier Mariano Navone gescheitert. Nach der fünfsätzigen Niederlage sprach Djokovic in New York ungewöhnlich offen über wiederkehrende körperliche Probleme, die ihn nach eigenen Angaben bereits seit Monaten begleiten.
Nach dem US-Open-Aus erklärte Djokovic, dass ihn ähnliche Probleme in diesem Jahr bei „praktisch jedem Match“ begleitet hätten. Er berichtete von Übelkeit und Erbrechen, anschließend würden Krämpfe und Schmerzen einsetzen und sein Körper beginne „zusammenzubrechen“. Auch Rücken und Schulter hätten ihm gegen Navone Probleme bereitet. Wie es langfristig weitergehe, ließ der 39-Jährige offen: Er versuche herauszufinden, „wie weit ich so noch gehen kann“.