Öffi-Jahreskarten boomen – doch je nach Bundesland trennen Welten: bei Preis, Verbreitung und Nutzungsverhalten.
Innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Haushalte, die mindestens eine Jahreskarte für den öffentlichen Verkehr besitzen, von 1,35 auf 1,68 Millionen gestiegen. Aktuell verfügt rund jeder zweite Haushalt – genauer: etwa 40 Prozent – über zumindest eine solche Karte. Vor der Einführung des Klimatickets lag dieser Wert noch bei 34 Prozent, vor 15 Jahren sogar bei lediglich 24 Prozent.
Regionale Unterschiede
Regional zeigen sich dabei erhebliche Unterschiede: Wien führt die Rangliste mit einem Anteil von 74,5 Prozent deutlich an, dahinter folgen Salzburg mit 36,5 Prozent, Tirol mit 36,2 Prozent und Vorarlberg mit 33,4 Prozent. Das Schlusslicht bildet Kärnten mit einem Anteil von 18,2 Prozent. Außerhalb Wiens weist Salzburg – noch vor Tirol – den höchsten Anteil an Haushalten mit Öffi-Jahreskarte auf.
Preisliche Spanne
Auch bei den Preisen für das jeweilige Bundesland-Klimaticket klafft eine beträchtliche Lücke: Während Salzburg mit 399 Euro das günstigste Angebot macht, müssen Haushalte in Oberösterreich mit 703 Euro den höchsten Betrag aufwenden.