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FINANZIELLE KRISE

Österreicher sparen deutlich weniger als im Vorjahr

(FOTO: iStock/ Nattakorn Maneerat)

Die von der Agentur IMAS im Juni und Juli durchgeführte Umfrage, im Auftrag der Erste Group, ergab bei 500 Befragten, dass Österreicher weniger Geld sparen können als im Vorjahr.

Den Daten zufolge sparen nämlich die Ungarn im Durchschnitt den gleichen Betrag wie im Vorjahr (82 Euro), und die Befragten in Serbien blieben auf dem gleichen Sparniveau (47 Euro). Darüber hinaus wurde in der Studie festgestellt, dass die Befragten in der Slowakei einen Rückgang von sechs Euro im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten, sodass ihre monatlichen Ersparnisse jetzt durchschnittlich 117 Euro betragen.

Der größte Rückgang von 44 Euro ist in Österreich registriert, wo die durchschnittliche Ersparnis jetzt bei 301 Euro liegt.

Dagegen wurde in Rumänien ein Anstieg der Ersparnisse um 12 Euro bzw. auf 70 Euro verzeichnet, und der größte Sprung um 18 Euro erfolgte in der Tschechischen Republik, wo die durchschnittliche monatliche Ersparnis jetzt 137 Euro beträgt.

Am zufriedensten mit der Höhe ihrer Ersparnisse sind die Österreicher (50 Prozent), gefolgt von den Tschechen (48 Prozent) und am wenigsten zufrieden mit der Höhe ihrer Ersparnisse sind Serben (25 Prozent).

Der größte Prozentsatz der Sparer, 39 Prozent, hält Geld auf Sparkonten, gefolgt von 20 Prozent, die Geld in Form von Lebensversicherungen sparen, was einem Sprung von vier Prozentpunkten entspricht, während 13 Prozent der Bürger Bausparen bevorzugen und um 2 Prozent zahlreicher sind.

50 Prozent der Befragten gelten als eher oder stark von der Inflation betroffen, in anderen Ländern Mittel- und Osteuropas liegt dieser Prozentsatz sogar noch höher. Die Mehrheit der Befragten, die sich stark oder stark von der Inflation betroffen fühlen, gibt es in Ungarn (77 Prozent), gefolgt von Slowaken (66 Prozent), Rumänen (64 Prozent), Tschechen (58 Prozent), Serben (57 Prozent) und Österreichern (51 Prozent).

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