Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Italien sorgte US-Sängerin Mariah Carey für Aufsehen mit ihrer Interpretation des italienischen Klassikers „Nel blu, dipinto di blu“, besser bekannt als „Volare“. Obwohl die Künstlerin kein Italienisch beherrscht, wagte sie sich an den Vortrag in der Landessprache.
Aufmerksamen Zuschauern entging jedoch nicht, dass die Sängerin während ihres Auftritts Unterstützung erhielt. Ein großer Teleprompter zeigte den Liedtext in phonetischer Umschrift, damit Carey die italienischen Worte aussprechen konnte. Die englische Lautschrift mit Notationen wie „Voh-Lahr-reh“, „Peen-toe D blue“ oder „Feh-lee-chay“ auf der LED-Wand amüsierte besonders das italienische Publikum.
Geteilte Reaktionen
In den sozialen Netzwerken löste der Auftritt kontroverse Diskussionen aus. „Weshalb hat man sie engagiert, wenn sie nicht einmal der italienischen Sprache mächtig ist?“, hinterfragte ein Nutzer auf der Plattform X. Ein weiterer Kommentar bezeichnete Careys Darbietung als „schwächstes Element der gesamten Zeremonie“. Bereits im Vorfeld hatten einige Olympia-Enthusiasten die Auswahl einer amerikanischen Künstlerin für die Winterspiele in Italien kritisiert.
Doch die Sängerin fand auch Fürsprecher. Ihre Anhänger verteidigten sie in den sozialen Medien vehement.
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„Sie hat jedes Wort korrekt ausgesprochen. Sie verdient Gold dafür, dass sie das Lied durchgezogen hat, während sie vom Teleprompter abgelesen hat“, lobte ein Unterstützer auf X.