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Regierungskrise

Paukenschlag: Musk zieht sich als Trump-Berater zurück

Paukenschlag: Musk zieht sich als Trump-Berater zurück
FOTO: EPA-EFE/Aaron Schwartz
3 Min. Lesezeit |

Elon Musk plant, seine Rolle als Trump-Berater aufzugeben. Diese Entscheidung könnte bedeutende Auswirkungen auf seine geschäftlichen Aktivitäten und die politische Dynamik haben.

Die politische Landschaft in den USA steht vor einer bedeutenden Veränderung, da Elon Musk, der prominente Tech-Milliardär, plant, seine Position als einer der wichtigsten Berater von US-Präsident Donald Trump aufzugeben. Diese Entwicklung wurde von dem US-Magazin „Politico“ berichtet, das sich auf Informationen aus Trumps Umfeld beruft. Offizielle Bestätigungen von Seiten der US-Regierung stehen noch aus.

Die Entscheidung, dass Musk sich wieder verstärkt seinen geschäftlichen Aktivitäten widmen soll, wurde gemeinsam von Trump und Musk getroffen. Ein möglicher Rücktrittsgrund könnte der unerwartet starke Absatzrückgang bei Tesla sein. Die Verkaufszahlen fielen im ersten Quartal des Jahres um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was weit über den Erwartungen der Analysten lag, die nur einen Rückgang von dreieinhalb Prozent prognostiziert hatten. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete die Tesla-Aktie nach dem Bericht von „Politico“ einen deutlichen Anstieg.

Musks Rolle in der Regierung war nicht unumstritten. Er war von Trump als Sonderbediensteter eingesetzt worden, um Sparmaßnahmen bei den US-Bundesbehörden zu leiten. Diese Maßnahmen, die zur Gründung der Regierungsabteilung für staatliche Effizienz (DOGE) führten, sorgten für erhebliche Unruhe. Musks radikale Einschnitte führten zu Protesten, da tausende Verwaltungsstellen gestrichen wurden. Zudem hatte Musk über 250 Millionen US-Dollar in Trumps Wahlkampf investiert, was seine Position zusätzlich ins Rampenlicht rückte.

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Sicherheitsbedenken

DOGE erhielt Zugang zu sensiblen Daten, was Bedenken hinsichtlich eines möglichen Machtmissbrauchs Musks aufwarf. Trump hatte angekündigt, die Aktivitäten Musks persönlich zu überwachen, um sicherzustellen, dass er seine Position nicht ausnutzt. Diese Befürchtungen wurden durch mehrere Untersuchungen der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gegen Tesla sowie durch Probleme bei SpaceX-Raketenstarts verstärkt.

International sorgten Musks politische Ansichten für Kontroversen. In Deutschland unterstützte er die AfD vor der Bundestagswahl und mischte sich auch in die britische Politik ein. Seine Aussagen über angeblichen Rassismus gegen Weiße und die US-Demokraten, die er beschuldigte, Ausländer zur Wahlmanipulation ins Land zu bringen, stießen auf Kritik. Ein weiterer Skandal entstand, als Musk bei einer Veranstaltung zur Amtseinführung von Trump eine Hitlergruß-ähnliche Geste machte, die er später als „schmutzige Tricks“ seiner Gegner bezeichnete.

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Öffentliche Reaktionen

Die öffentliche Wahrnehmung von Tesla litt ebenfalls unter diesen Ereignissen. Demonstrationen führten dazu, dass Teslas als „Nazi-Autos“ beschimpft wurden, und es kam zu Vandalismus an Auslieferungszentren. US-Justizministerin Pam Bondi erwog, solche Taten als inländischen Terrorismus zu klassifizieren. Trotz der Kontroversen forderte Handelsminister Howard Lutnick zum Kauf von Tesla-Aktien auf, und Trump zeigte öffentlich seine Unterstützung, indem er mehrere Teslas vor dem Weißen Haus präsentierte.

Obwohl Musk seine formelle Beratertätigkeit aufgeben könnte, wird erwartet, dass er weiterhin eine informelle Rolle im Umfeld des Weißen Hauses beibehält. Eine Quelle erklärte gegenüber „Politico“, dass Musk wahrscheinlich gelegentlich im Weißen Haus präsent sein werde, und wer glaube, Musk werde vollständig aus Trumps Umfeld verschwinden, „täusche sich selbst“.

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KO KOSMO-Redaktion
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