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Exzesse

Pfingst-Horror im Urlaubsparadies: Österreichische Beamte bei Massen-Kollaps im Einsatz

Pfingst-Horror im Urlaubsparadies: Österreichische Beamte bei Massen-Kollaps im Einsatz
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Pfingstparty mit Folgen: In Lignano endete die Feier für sechs Personen mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen kam es zu zahlreichen Zwischenfällen.

Die Pfingstfeiern in Lignano, einem beliebten Badeort in Italien, endeten für mehrere Teilnehmer mit einem Krankenhausaufenthalt. Insgesamt sechs Personen mussten wegen Alkoholvergiftungen medizinisch behandelt werden. Weitere 15 Feiernde wurden mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in die Notaufnahme gebracht, wie aus dem Polizeibericht hervorgeht. Die Sicherheitsmaßnahmen konnten nicht verhindern, dass es in der Nacht zum Pfingstsonntag zu zahlreichen Zwischenfällen kam. Die Einsatzkräfte mussten mehrfach bei Streitigkeiten eingreifen, während betrunkene Jugendliche auf Gehsteigen oder in Hauseingängen schliefen. In den Straßen häuften sich die Abfälle.

Nach der um 2.00 Uhr verhängten Sperrstunde verlagerte sich das Geschehen auf die öffentlichen Bereiche. Dort setzten zahlreiche Jugendliche ihre Party mit tragbaren Lautsprechern und Alkohol fort. Die Stadtinfrastruktur wurde in Mitleidenschaft gezogen: Brunnenanlagen und Blumenbeete dienten als improvisierte Müllablageplätze, während Einkaufswagen aus nahegelegenen Supermärkten im Stadtteil Sabbiadoro verteilt aufgefunden wurden. Trotz bestehender Verbote nutzten einige Besucher den Strand als Übernachtungsplatz.

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Verstärktes Sicherheitsaufgebot

Ein verstärktes Sicherheitsaufgebot war im Einsatz. Neben italienischen Ordnungskräften unterstützten auch zwei österreichische Polizeibeamte die Kontrollen – eine Beamtin aus Wien und ein Kollege aus Oberösterreich patrouillierten in Lignano. Laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ ergänzten private Sicherheitsdienste das behördliche Aufgebot.

Die Bürgermeisterin Laura Giorgi äußerte ihre Beunruhigung über die Situation. In Gesprächen mit regionalen Medien beschrieb sie die Entwicklung als ein „ausgeartetes Phänomen“, das sich im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts zunehmend verschärft habe. Um den touristischen Ruf des Badeortes nicht zu gefährden, plädierte sie für eine intensivere Kooperation zwischen Stadtverwaltung, Sicherheitsbehörden und Gesundheitseinrichtungen.

Weitere Herausforderungen

Weitere Belastungen für die öffentliche Ordnung werden am Sonntagabend erwartet, wenn im Stadion von Lignano der italienische Popstar Cesare Cremonini auftritt.

Zu diesem Konzert werden rund 20.000 Besucher erwartet.

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KO KOSMO-Redaktion
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