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MORDVERSUCH

Pflegerin vom Balkan sticht auf Gelähmte ein und geht dann rauchen

(FOTOS: iStockphotos)

Eine Pflegerin vom Balkan soll auf eine gelähmte Frau (51) im Rollstuhl mehrmals eingestochen haben. Anschließend ging sie, um sich abzukühlen, erstmal eine rauchen.

Die 40-jährige Rumänin war erst wenige Tage im Dienst. Sie war die Pflege-Nachfolgerin für eine 51-jährige Dame im Rollstuhl, die nach einer Gehirnblutung gelähmt war. Doch die Rumänin schien überfordert und labil zu sein. Am dritten Tag im Dienst, Anfang Jänner, setzte sich die 40-Jährige plötzlich auf ihr wehrloses Opfer und fügte ihr zahlreiche Messerstiche zu. Danach soll die Pflegerin die Klinge noch ein Mal mit voller Wucht in den Bauch der 51-Jährigen gerammt und das Messer einfach stecken gelassen haben. Inzwischen zündete sie sich in aller Ruhe im Garten eine Zigarette an.

Opfer ruft per Handy Hilfe
Dem 51-jährigen Opfer gelang es noch mit letzter Kraft einen Hilferuf via Handy abzusetzen. Zwei Angehörige der Dame fuhren so schnell sie konnten zum Haus des Opfers im Bezirk Gmünd. Doch es war zu spät: Als die beiden eintrafen, lag die 51-Jährige bereits blutüberströmt am Boden, neben ihr die Pflegerin mit zwei Messern in der Hand.

Tatverdächtige hochgradig geisteskrank
Die Rumänin soll damals beim Eintreffen der Beamten gesagt haben, dass der „böse Teufel erstochen gehöre“. Die Angeklagte kam damals umgehend ins Landeskrankenhaus Mauer, wo man bei ihr eine hochgradige Geisteskrankheit (Schizophrenie) diagnostizierte.

Urteil: Mordversuch
Beim Prozess am Landesgericht Krems waren sich die Geschworenen fast einig und stimmten mit 7 zu 1 für Mordversuch. Der Gutachter erklärte die Angeklagte für nicht zurechnungsfähig. Folglich wurde für sie die Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher angeordnet.

Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig, die Rumänin legte Berufung ein.

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