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Pilotprojekt: U6 baut nachträglich „Klimaanlage“ ein

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(Foto: Wiener Linien/Manfred Helmer)

Die Wiener Linien testen für die Linie U6 neue Kühlgeräte, die in den nächsten Jahren für kühlere Garnituren sorgen sollen. Kurzfristig werden Züge ohne Klimagerät mit Ventilatoren ausgestattet werden.

Derzeit ist lediglich die Hälfte der U6-Garnituren mit einer Klimaanlage ausgestattet. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen werden nun auch die restlichen Garnituren mit Kühlanlagen ausgestattet. Im Rahmen eines Pilotprojekts werden moderne Kühlgeräte an den Eingängen bzw. Ausgängen der U6 angebracht. Noch im Juli soll ein Testfahrzeug zum Einsatz kommen.

Die Testphase wird mehrere Tage dauern, weil das Kühlgerät nicht stabil genug sei, heißt es in einer Aussendung der Wiener Linien. Bei den neuwertigen Geräten handelt es sich um Standventilatoren, die jeweils bei den Türen platziert werden.

Dadurch wird es weniger Platz für Kinderwägen, weshalb während der Sommermonate geraten wird, die U6 zu meiden.  Fahrgäste werden künftig durch die neuen Ventilatoren mit kühler und frischer Luft versorgt. Durch die verstellbare vertikale Neigung wird das Gerät die Luft gleichmäßig in der U-Bahn verteilen. Des Weiteren verfügt er über drei Stufen und kann von Fahrgästen individuell eingestellt werden.

Verlaufen die Tests erfolgreich, werden nach einer europaweiten Ausschreibung auch die restlichen U6-Züge Schritt für Schritt mit dem Modell „Tristar VE-5948 Standventilator“ ausgestattet. Die U6 ist in weiten Strecken oberirdisch unterwegs, vor allem im Bereich entlang des Gürtels gibt es viele Fahrgäste, was die ohnehin höheren Temperaturen im Sommer noch erhöht. Als kurzfristige Maßnahme werden bei den Zügen ohne Klimagerät nachträglich Ventilatoren angebracht. Laut Wiener Linien kann die Temperatur in den Garnituren dadurch um bis zu zwei Grad verringert werden.

*Diese Meldung hat satirischen Charakter.*

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