Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Radcheck

Radfahren im Frühling: Diese Fehler solltest du unbedingt vermeiden

Radfahren im Frühling: Diese Fehler solltest du unbedingt vermeiden
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Die Fahrräder rollen wieder aus den Kellern – doch wer unvorbereitet startet, riskiert mehr als eine Reifenpanne.

Mit dem Frühling kehrt auch die Lust aufs Fahrrad zurück – ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit, bei einer entspannten Ausfahrt ins Grüne oder auf sportlich ambitionierten Touren. Die Jahreszeit bringt allerdings auch ihre Tücken mit sich: Sonne, Regen und Wind können sich innerhalb kürzester Zeit abwechseln.

Empfehlenswert ist daher das Schichten-Prinzip beim Anziehen, eine griffbereite Regenjacke sowie ein wachsames Auge auf Temperatur und Windverhältnisse.

Technischer Check

Vor dem ersten Ausrollen sollte jedoch ein technischer Blick aufs Rad nicht fehlen. „Der Winter kann Spuren hinterlassen. Wer sein Rad in einigen technischen Bereichen kontrolliert und serviciert, startet besser in die neue Saison“, erklärt ÖAMTC-Techniker Dominik Darnhofer.

Gerade nach den Monaten der Kälte empfiehlt sich ein gründlicher Sicherheitscheck, damit das Fahrrad zuverlässig und ohne Einschränkungen funktioniert.

Auch wenn Reifen auf den ersten Blick noch in Ordnung wirken, können sie bereits porös oder beschädigt sein. Ein einfacher Test bringt Klarheit: Werden sie aufgepumpt und verlieren über Nacht Luft, sollte der Schlauch überprüft und gegebenenfalls repariert oder ersetzt werden. Ist auch der Reifen selbst stark abgenutzt oder beschädigt, empfiehlt sich ein Austausch.

Damit das Fahrrad zuverlässig läuft, brauchen alle beweglichen Teile regelmäßige Pflege. Dazu zählen Kette, Schaltung, Pedale und Ritzel. Wichtig ist, dass die Schaltzüge leichtgängig sind und keine Schäden aufweisen. Mit etwas Öl oder speziellem Wachs lässt sich der Verschleiß reduzieren und der Fahrkomfort verbessern.

Besonders entscheidend für die Sicherheit sind funktionierende Bremsen. Die Beläge sollten ausreichend stark sein und korrekt anliegen. Wenn sich die Bremsen schwer betätigen lassen, kann eine leichte Schmierung der Züge helfen. Bei Scheibenbremsen ist zusätzlich darauf zu achten, dass Beläge und Scheiben in gutem Zustand sind. Der Bremshebel sollte einen klaren Druckpunkt haben – wirkt er weich oder verändert sich dieser, ist Vorsicht geboten. Auch sichtbare Flüssigkeitsspuren sind ein Warnzeichen. In solchen Fällen sollte das Fahrrad nicht weiter benutzt, sondern überprüft werden. Wichtig ist außerdem, dass keine Schmiermittel auf die Bremsflächen gelangen – zur Reinigung sollten nur geeignete Mittel verwendet werden.

Auch die Schraubverbindungen verdienen Aufmerksamkeit. Lockere Teile sollten nachgezogen werden, wobei insbesondere bei empfindlichen Materialien wie Carbon auf das richtige Drehmoment zu achten ist.

Nicht zuletzt spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle für die Sicherheit. Vorder- und Rücklicht müssen funktionieren, ebenso die vorgeschriebenen Reflektoren: vorne in Weiß, hinten in Rot sowie gelbe an den Rädern oder alternativ reflektierende Reifen und zusätzliche Reflektoren an den Pedalen.

Grundlegende Sicherheit

Darüber hinaus zählen das Tragen eines Helms, gut sichtbare Kleidung, eine vorausschauende Fahrweise sowie die konsequente Einhaltung der Verkehrsregeln zu den grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen.