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Immobilienmarkt

Regierung plant Wohn-Offensive: Neue Maßnahmen

Regierung plant Wohn-Offensive: Neue Maßnahmen
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Die Regierung plant eine umfassende Sanierungsoffensive. Steuerliche Anreize sollen Bestandsgebäude aufwerten und den Immobilienmarkt beleben.

Die österreichische Regierung plant eine umfassende Sanierungsoffensive, um die Attraktivität von Bestandsgebäuden zu steigern und qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Diese Initiative zielt darauf ab, steuerliche und rechtliche Anreize für Immobilienbesitzer zu bieten, um Sanierungen attraktiver zu machen.

Martina Hirsch, Geschäftsführerin von sReal Immobilien, einer Tochtergesellschaft der Erste Bank und Sparkassen, hebt hervor, dass solche Erleichterungen entscheidende Anreize bieten könnten, um das Interesse an sanierten Immobilien zu steigern.

Gezielte Sanierungsmaßnahmen können den Immobilienmarkt auf vielfältige Weise beeinflussen. Erstens könnten sie den Verkaufspreis erheblich anheben, im Falle umfassender Sanierungen sogar verdoppeln. Zweitens beeinflussen kontinuierliche Sanierungen die Gesamtnutzungsdauer von Immobilien, die normalerweise bei 80 Jahren liegt. Drittens bieten Sanierungen den neuen Eigentümern die Chance, ihre Immobilien individuell zu gestalten, entsprechend ihren persönlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

Sanierungskosten und Empfehlungen

Die Kosten für umfassende Sanierungen liegen laut sReal durchschnittlich zwischen 1.200 und 1.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Es wird empfohlen, Sanierungen schrittweise und regelmäßig durchzuführen, um die Kosten dem eigenen Budget anzupassen.

Besonders thermische Sanierungen und die Erneuerung von Heizsystemen stehen im Fokus der Maßnahmen.

Die Immobilienmarktbedingungen entwickeln sich positiv, berichtet sReal. Geplante Maßnahmen der Bundesregierung umfassen ein einheitliches Wohnbaukreditprogramm für junge Menschen und die mögliche Abschaffung der Grunderwerbssteuer beim Erstkauf. Zusätzlich tragen sinkende Zinsen und das Auslaufen der strengen Kreditvergaberichtlinien (KIM-Verordnung) ab Mitte des Jahres zur positiven Marktentwicklung bei.

Hirsch betont, dass dies den Zugang zu Wohneigentum erleichtert.

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KO KOSMO-Redaktion
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